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Julian Draxler
Julian Draxler wird seit Wochen von Juventus Turin umworben. © Getty Images

Schalkes Sportdirektor schließt einen Verkauf nicht mehr aus, ein utopisches Angebot könnte zum Umdenken führen. Auch über seine eigenen Zukunftspläne äußert sich Heldt.

Sportvorstand Horst Heldt von Bundesligist Schalke 04 schließt einen Wechsel von Weltmeister Julian Draxler noch in der aktuellen Transferphase nicht mehr aus.

"Es ist nicht unser Plan, Julian zu verkaufen. In diesem Geschäft ist es aber verdammt schwierig, definitive Aussagen zu treffen. Gäbe es einen Verein, der eine utopische Summe für einen Spieler bietet, müsste man sich im Sinne des Vereins immer zumindest damit auseinandersetzen", sagte Heldt im Interview mit der Rheinischen Post (Mittwochausgabe).

Der italienische Meister und Champions-League-Finalist Juventus Turin soll nach ein, zwei vergeblichen Anläufen Schalke für den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler Draxler mittlerweile angeblich 15 Millionen Euro sofort plus neun Millionen an Bonuszahlungen bieten.

Auch der FC Arsenal soll nun in den Poker eingestiegen sein.

Wie die englische Zeitung Metro berichtet, sollen die Gunners ein Paket für Draxler und Bayern Münchens Mario Götze schnüren. Demnach soll Arsenal bereit sein, für die beiden Deutschen rund 120 Millionen Euro locker zu machen.

Heldt, der kürzlich noch einen Verkauf des Schalke-Juwels kategorisch ausgeschlossen hatte, scheint angesichts der neuen Offerte wieder ins Wanken geraten zu sein: "Wir wollen ihn behalten. So ein Thema kann man aber erst am 31. August endgültig abschließen, alles andere wäre nicht ehrlich. Wem bringt es etwas, wenn ich heute sage, er wird nicht wechseln, und ein paar Tage später flattert ein Mega-Angebot für ihn auf den Tisch."

Im selben Interview bekräftigte der 45-Jährige, dass er seinen bis 2016 laufenden Vertrag bei den Königsblauen trotz der viele Probleme und der harschen Kritik an seiner Person in der vergangenen Saison gerne verlängern würde: "Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Ich fühle mich sehr wohl auf Schalke und glaube, dass es noch einiges zu bewegen gibt."

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