Mario Götze vermeidet auch nach dem Audi-Cup-Sieg ein klares Bekenntnis zum FC Bayern. Über sein Verhältnis zu Pep Guardiola will der Weltmeister etwas klarstellen.

Mario Götze hat nach dem 1:0-Finalsieg des FC Bayern gegen Real Madrid im Audi Cup seine Zukunft beim Rekordmeister weiter offen gelassen.

Auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison bei den Bayern spielen werde, sagte der Weltmeister in der Mixed Zone: "Ich bin jedenfalls sehr, sehr glücklich hier, das steht außer Frage. Ich fühle mich sehr, sehr wohl. Der Rest wird sich zeigen, das habe ich schon am Dienstag gesagt."

Im ZDF hatte Götze nach dem Spiel zuvor erklärt: "Ich bin sehr, sehr glücklich hier. Von meiner Seite aus: Ich bin froh, hier spielen zu dürfen, mit den Fans, mit dem Verein, es ist eine großartige Aufgabe. Ich bin sehr glücklich mit meinem Umfeld, mit den Dingen, die hier passieren. Aber: Es gehören immer zwei Seiten dazu."

Götze: Habe Guardiola nicht kritisiert

Auf mögliche Kommunikationsprobleme mit Pep Guardiola angesprochen reagierte der Mittelfeldspieler mit einer Richtigstellung: "Das ist so nicht richtig. Das wollte ich nur mal klar stellen."

Nie würde Götze jemanden öffentlich kritisieren, "schon gar nicht den Trainer oder einen Spieler". In den Medien seien Teile der Antworten herausgenommen worden oder die eigentliche Frage unerwähnt geblieben.

Nach dem 3:0-Halbfinalsieg gegen den AC Mailand wurde Götze von SPORT1 die Frage nach der Zusammenarbeit zu seinem Trainer gestellt - und ob er denke, dass Guardiola öfter mit ihm sprechen würde.

Seine Antwort: "Es wird sich herausstellen, ob der Trainer öfter mit mir spricht. Ich lasse es erst einmal kurz auf mich zukommen, alles Weitere wird man sehen." Die Aussage sei neutral und keine Kritik an Guardiola gewesen, sagte Götze.

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