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Englische Medien befeuern weiter den Wechsel von Kevin De Bruyne zu Manchester City. Gegenüber SPORT1 lässt der Wolfsburg-Star seine Zukunft offen.

Von Johannes Fischer und Daniel Becht

Bleibt er oder geht er? Die Anzeichen verdichten sich, dass Kevin de Bruyne den VfL Wolfsburg noch in dieser Wechselperiode verlässt. Laut der englischen Tageszeitung The Guardian habe der VfL den Preis für seinen Mittelfeld-Star auf etwa 70 Millionen Euro angesetzt - und Manchester City sei bereit, die Vereinsschatulle zu öffnen.

Ohnehin sei der Klub aus Manchester im Kampf um De Bruyne gegenüber Paris St. Germain in der Pole Position, schreibt das Blatt. 

Und auch De Bruyne selbst schließt einen Wechsel noch in der laufenden Transferperiode nicht aus. "ich bin nicht einer, der sagt, dass ich hier bleibe - und in zwei Wochen bin ich dann weg. Du musst das immer ein bisschen offen lassen. Ich denke, dass die Leute wissen, wie ich bin. Ich versuche nur, ehrlich zu sein", so der VfL-Star gegenüber SPORT1.

"Wenn am Ende doch etws passiert, kann man nicht sagen, dass ich gelogen hätte. Das ist halt Fußball, aber ich weiß natürlich, dass es für die Fans nicht einfach ist", weiß De Bruyne.

Allofs glaubt, dass De Bruyne bleibt

"Hier läuft momentan alles gut für mich. Ich weiß aber auch, dass viel über mich in den Medien berichtet wird. Für mich ist nur entscheidend, dass ich in ein, zwei Wochen fit bin, wenn es richtig losgeht",

Bis 2019 hat De Bruyne, der Wolfsburg in der vergangenen Saison zur Vizemeisterschaft und zum DFB-Pokalsieg führte, beim Werksklub noch Vertrag. Zuletzt waren immer höhere Angebote für den technisch beschlagenen Offensivspieler bekannt geworden. So soll der englische Topklub Manchester City eine Ablöse von 80 Millionen Euro sowie ein Gehalt von 20 Millionen Euro pro Saison bis 2020 geboten haben.

VfL-Manager Klaus Allofs wies die Spekulationen jedoch zurück. Wolfsburg sei nicht auf Transfereinnahmen angewiesen. Man werde sich aber mit einem Angebot beschäftigen - aus Respekt vor dem Spieler. "Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er bleibt, liegt bei 99,9 Prozent", erklärte Allofs.

"Ein großes Wort für mich"

Dass Spieler wie Bayern Münchens Arjen Robben den Wunsch äußerten, er möge in der Bundesliga bleiben, machte de Bruyne stolz. "Wenn ein so großer Spieler das sagt, ist das ein großes Wort für mich", meinte der 33-malige belgische Nationalspieler und erklärte: "Ich muss beweisen, dass ich zu den Besten gehöre".

Für den Spielmacher hat der Saisonstart eine große Bedeutung hinsichtlich des Verlaufs der neuen Spielzeit. "Wenn wir gut anfangen, können wir vielleicht etwas näher an die Bayern heranrücken", meinte er. Die Mannschaft habe in den letzten Monaten einen großen Schritt nach vorne getan: "Wir haben einen etwas anderen Stil, wissen aber immer besser, wie wir spielen müssen.

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