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Sportdirektor Rudi Völler sagt, Pierre-Emile Hojbjerg wollte lieber zu Bayer als zu Schalke 04. Er begründet, warum der FC Bayern ihn nicht nach Leverkusen lassen wollte.

Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen hat bestätigt, dass eine Leihe von Youngster Pierre-Emile Hojbjerg vom FC Bayern zur Werkself am Veto des Rekordmeisters scheiterte.

"Wir hätten ihn gerne genommen. Er wollte auch gerne zu uns. Die Bayern haben das anders entschieden, aber das muss man akzeptieren", sagte Völler nach der 0:3-Niederlage seines Teams in München im ZDF.

Der Däne wird bis zum Ende der Saison vom FCB an Schalke 04 ausgeliehen.

Gut möglich, dass die Münchner den Konkurrenten aus Leverkusen nicht noch durch das Mittelfeld-Talent stärken wollten.

Völler meint aber eher, die Bayern wollten Hojbjerg lieber nach Gelsenkirchen transferieren, weil sie sich dort mehr Einsätze für den 20-Jährigen erhoffen.

"Wir haben klar gesagt: Bei uns wird er nicht so viele Spiele machen. Sie wollen einen Spieler zurückbekommen, der viele Einsätze hat. Wahrscheinlich hat er bei Schalke mehr Einsätze", meinte der Weltmeister von 1990.

Völler hat deswegen aber kein Problem mit den Verantwortlichen von Bayern München: "Das gehört ein bisschen zum Geschäft dazu. Das ist überhaupt kein Problem. Das muss man sportlich nehmen."

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