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München - Im Bitburger Fantalk kritisiert SPORT1-Experte Olaf Thon Bayerns Transferpolitik. Nachdem die Münchner den BVB schwächten, könnte nun Wolfsburg dran sein.

Im Bitburger Fantalk hat sich SPORT1-Experte Olaf Thon in scharfer Form zu den Transfers von Mario Götze (2013) und Robert Lewandowski (2014) vom BVB zu den Bayern geäußert. Die Münchner hätten demnach vor allem im Sinn gehabt, ihren größten Konkurrenten zu schwächen.

"Götze passte überhaupt nicht in die Marktwirtschaft rein. Die haben einfach den besten Spieler von Dortmund weggekauft. Und auch mit Lewandowski haben sie den besten Spieler weggekauft - und damit die Mannschaft von Dortmund zwar nicht eliminiert, aber zurückgeworfen", so der ehemalige Nationalspieler, der von 1988 bis 1994 beim FC Bayern unter Vertrag stand.

"Ein De Bruyne darf nicht wechseln"

"Ob sie jemals wieder dahin kommen, so eine tolle Mannschaft zu haben, wird sich zeigen", gibt sich Thon skeptisch.

Ein ähnliches Schicksal drohe mit Wolfsburg nun dem nächsten Team, das am Thron der Bayern rüttelt. "So wollen sie das jetzt auch mit Kevin De Bruyne machen", glaubt der 49-Jährige - und er appelliert an die Beteiligten: "Ein De Bruyne darf einfach nicht wechseln, wir wünschen uns das so sehr."

Thon schließt keinesfalls aus, dass der VfL-Star bereits einen Vorvertrag mit einem anderen Verein habe. "Wir müssen wissen, dass die Manager von heute vorausdenken und Verträge jetzt schon gemacht werden, um Spieler hintenrum abzuwerben. Ein De Bruyne hat jetzt vielleicht schon ein Angebot von Barcelona, Real Madrid - oder Bayern München."

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