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Steht unfreiwillig im Rampenlicht: HSV-Sportdirektor Peter Knäbel
Peter Knäbel schließt einen Rücktritt aus © Getty Images

HSV-Sportchef Peter Knäbel fühlt sich in der Rucksack-Affäre ungerecht behandelt. Für den 48-Jährigen gibt es nun drei mögliche Szenarien, wie es weitergehen könnte.

Der nach der Rucksack-Affäre in die Kritik geratene Sportdirektor Peter Knäbel vom Hamburger SV fühlt sich ungerecht behandelt.

"Eigentlich bin ich doch das perfekte Bauernopfer. Wenn ich mich entschließen würde, meine Sachen hinzuschmeißen, dann fragt in ein paar Tagen keiner mehr", sagte Knäbel dem Hamburger Abendblatt.

Knäbel hatte schon zuvor bei SPORT1einen Rücktritt aber ausgeschlossen.

Dem 48-Jährigen war ein Rucksack mit sensiblen Daten gestohlen worden, die später in einem Park gefunden worden. Dazu zählten auch Gehaltslisten des HSV.

Aus Knäbels Sicht gibt es nun drei mögliche Szenarien: "Möglichkeit eins: Ich werde freigestellt. Möglichkeit zwei: Der Dieb meldet sich und sagt 'Ich war es'."

Beides halte er jedoch für sehr unwahrscheinlich. Möglichkeit drei sei, dass die Ermittlungen "zumindest für eine zufriedenstellende Indizienkette" sorgen.

Der HSV-Vorstand stellte sich hinter den 48-Jährigen: "Peter Knäbel genießt das Vertrauen der HSV Fußball AG und wird seine Funktion als Direktor Profifußball weiter ausüben", teilten Vorstands-Boss Dietmar Beiersdorfer und Aufsichtsratschef Karl Gernandt in einem Statement der Führungsriege mit.

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