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Hannovers Sportdirektor tritt zum Ende der Transferphase als 96-Manager zurück. Zuletzt wurden ihm mehrere Personalentscheidungen negativ angekreidet.

Sportdirektor Dirk Dufner (47) ist als Manager von Hannover 96 zurückgetreten. Er steigt damit aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag aus und wird die Niedersachsen auf eigenen Wunsch zum Ende der Transferperiode (Ende August) verlassen.

"Diese Entscheidung ist zu respektieren. Wir danken Herrn Dufner für die Zeit der Zusammenarbeit", erklärt Klub-Chef Martin Kind.

"Ich sehe meine Aufgabe als erfüllt an, weil alle wesentlichen Transferentscheidungen getroffen sind und der Kader für die kommende Spielzeit steht", sagte Dirk Dufner.

Zuvor hatte Pressesprecher Alex Jacob bei SPORT1 erklärt, dass "Dirk Dufner und Martin Kind vertrauliche Gespräche führen".

Kind muss nun nach einem Nachfolger suchen. Im Gespräch ist offenbar der Ex-Nürnberger Martin Bader. Der 47-Jährige hatte sich zuletzt mit dem Zweitligisten 1. FC Nürnberg auf eine einvernehmliche Auflösung seines Vertrages zum 30. September geeinigt. Allerdings sagte Bader am Dienstag gegenüber dem kicker: "Es gibt keinerlei Kontakt zu 96."

Dufner war bereits in der Vorsaison in die Kritik geraten. Besonders gegen die Transferpolitik des 47-Jährigen hatte es erhebliche Vorbehalte gegeben. So entwickelte sich der damalige Königstransfer Joselu schnell zum Flop, der teure Torjäger kam in der entscheidenden Schlussphase der Saison überhaupt nicht mehr zum Einsatz.

Angekreidet wurde Dufner auch, dass 96-Kapitän Lars Stindl den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme von nur drei Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach verlassen durfte.

Hannover hatte die Vorsaison auf Platz 13 abgeschlossen. Schon im Mai stand Dufner vor dem Aus in Hannover - trotzdem gaben die Niedersachsen dann am 28. Mai bekannt, dass er seinen Vertrag erfüllen soll.

Dufner hatte im April 2013 Jörg Schmadtke als 96-Sportchef abgelöst.

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