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Alexander Zorniger muss mit dem VfB Stuttgart gegen Frankfurt ran
Alexander Zorniger will mit Stuttgart beim HSV punkten © Getty Images

Der VfB Stuttgart geht nach dem verpatzen Saisonstart in der Bundesliga unverdrossen mit großer Entschlossenheit in das Auswärtsspiel am Samstag beim Hamburger SV.

"Wir hoffen, dass wir unsere Dominanz, Aggressivität und Leidenschaft im Spiel auch in Tore ummünzen können", sagte Trainer Alexander Zorniger mit Blick auf das 1:3 zum Saisonauftakt gegen den 1. FC Köln. Der VfB hatte das Spiel dominiert, allerdings eine Vielzahl von Chancen vergeben.

"Wenn wir uns viele Torchancen herausspielen, machen wir bereits einiges richtig", betonte Zorniger, der dem VfB einen neuen, aggressiven Spielstil verordnet hat.

Er sagte aber auch: "Ich denke, dass wir mit unserer Spielweise eine gute Grundlage für eine gute Saison schaffen können, aber wir müssen natürlich auch punkten."

Nach dem 1:3 gegen Köln erhoffe er sich nun einen "Push": "Die Spieler waren nach der Niederlage sehr angefressen, sie wollen die richtige Reaktion zeigen."

Nach dem Abgang von Antonio Rüdiger setzt Zorniger in der Innenverteidigung weiter auf den Tschechen Adam Hlousek, in dem der VfB "einen richtig guten Mann da hinten gefunden" habe.

Gleichzeitig ließ der Trainer allerdings durchblicken, dass der Klub weiter an Weltmeister Matthias Ginter von Borussia Dortmund interessiert ist: "Er ist Nationalspieler. Er ist ein toller Spieler", sagte Zorniger und betonte: "Wir wollen einen Spieler, der unseren Weg mitgeht."

In diesem Zusammenhang sprach der Trainer über den Spielertyp, den er in Stuttgart haben möchte: "Wir wollen Spieler hier haben, die bei uns sein wollen, und wer glaubt, dass dadurch seine Chancen für die Nationalmannschaft steigen oder glaubt, er könne dort 500.000 mehr verdienen, der soll da hingehen."

Noch unklar ist, ob der Ivorer Serey Die, der nach seiner Muskelverletzung wieder ins Training eingestiegen ist, am Samstag zum Einsatz kommt.

"Ich bin vorsichtig optimistisch, dass es reicht. Ich hätte ihn gerne dabei", sagte Zorniger. Bei Zweifeln werde er Die aber nicht für "90 Minuten in ein Bundesligaspiel reinjagen".

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