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VW-Chef Martin Winterkorn bedauert den Abschied des Mittelfeldstars vom VfL Wolfsburg. Finanziell hätte aber selbst der FCB keine Chance gegen Manchester City gehabt.

VW-Vorstandschef Martin Winterkorn bedauert, dass Kevin De Bruyne den VfL Wolfsburg in Richtung Manchester City verlassen hat.

"Das ist sehr schade, es tut uns leid, aber so ist die Branche. Aus finanziellen Gründen kann ich ihn verstehen, aus sportlichen Gründen verstehe ich ihn nicht. Ich bin nicht überzeugt davon, dass er bei Manchester City die Rolle spielt, die er bei uns gespielt hat", sagte der 68-Jährige in einer Medienrunde und schob nach: "Noch ein Jahr bei uns hätte im gutgetan. Das wäre für seine sportliche Karriere das Richtige gewesen."

Gegen das Geld der Premier League sei man aber auch "irgendwann machtlos. Selbst der FC Bayern, der interessiert war, hat am Ende des Tages gesagt: Gegen solche Summen können wir im Moment nicht antreten."

Angst um die Konkurrenzfähigkeit der Bundesliga hat Winterkorn dennoch nicht: "Sorgen müssen wir uns sicher nicht machen. Aber man muss sich überlegen, was man tut, um den deutschen Fußball gegen die vermeintliche Übermacht der Engländer, die mit viel Geld um sich werfen, aufrechtzuerhalten."

De Bruyne war am Sonntag für angeblich 75 Millionen Euro auf die Insel gewechselt.

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