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Wolfsburg - Eine englische Zeitung vermeldet den Wechsel des Belgiers zu Manchester City schon als fix. Doch Manager Klaus Allofs gibt sich im SPORT1-Interview noch längst nicht geschlagen.

"Ein Spiel dauert 90 Minuten."

Diese goldene Regel hat Klaus Allofs in seiner Spielerkarriere gelernt und münzt sie jetzt auf seine Managertätigkeit beim VfL Wolfsburg um.

Übersetzt lautet die Regel nun: Das Transferfenster schließt am 31. August.

Und bis zu diesem Datum will der VfL Wolfsburg um seinen Mittelfeldspieler Kevin de Kevin De Bruyne kämpfen.

"Unser Bemühen wird es sein, Kevin von einem Bleiben beim VfL zu überzeugen", versprach Allofs am Donnerstag im SPORT1-Interview.

Zeitungen vermelden Wechsel

Ungeachtet der Schlagzeilen diverser Gazetten vom Donnerstag morgen. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung berichtete davon, dass sich De Bruyne schon für einen Wechsel zu Manchester City entschieden habe. 

Das englische Boulevardblatt Sun war sich sogar sicher, dass der Transfer noch vor Samstag über die Bühne gehen werde und veröffentlichte schon die angeblichen Flugdaten des Belgiers.

Allofs lässt das jedoch kalt, er gibt sich noch nicht geschlagen. Eine Verdoppelung von De Bruynes Jahresgehalt auf circa elf Millionen Euro soll dem 24-Jährigen den Verbleib in Wolfsburg schmackhaft machen. 

"Spekulationen werden wir nicht verhindern können, wahrscheinlich bis zum 31. August. Alles was passiert, werden wir seriös behandeln, zumindest mit dem Ziel, Kevin De Bruyne noch ein weiteres Jahr beim VfL Wolfsburg halten zu können", erklärte der Europameister von 1980 seine Marschroute.

"Weiß, wie der Stand der Dinge ist"

Auch Trainer Dieter Hecking blieb im SPORT1-Gespräch gewohnt cool und betonte: "Ich weiß, wie der Stand der Dinge ist."

Überhaupt nicht in Frage für den Coach kommt es, seinen besten Mann am Samstag in Köln (ab 15 Uhr im LIVETICKER und auf SPORT1.fm) angesichts des Wirbels um dessen Person auf die Bank zu setzen: Wenn er - und davon gehe ich mal schwer von aus - im Kader steht, dann ist er auch von Anfang an dabei."

Beim Bundesligaauftakt gegen Eintracht Frankfurt (2:1) hatte De Bruyne eine für seine Verhältnisse schwache Leistung gezeigt.

Das Vertrauen seines Trainers hat er aber: "Er geht sehr gut damit um."

Zugleich will Hecking das Theater um De Bruyne nicht als Alibi für seine Mannschaft gelten lassen.

"Das wird nicht dazu führen, dass wir einen Leistungseinbruch in Köln erleben", ist er sich sicher. 

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