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Alaba zeigt sein Gesicht gegen Fremdenhass
Alaba zeigt sein Gesicht gegen Fremdenhass © facebook.com/david.alaba.10888

David Alaba positioniert sich in einem Video auf Facebook zum Thema Flüchtlingsproblematik und nominiert zwei deutsche Nationalspieler, es ihm gleichzutun.

David Alaba zeigt sein Gesicht. Nichts Besonderes? Doch, in diesem Fall schon.

Denn der Österreicher zeigt dadurch seine Solidarität mit den Flüchtlingen und positioniert sich gegen Fremdenhass und Rassismus.

#showyourfacechallenge heißt die Aktion, bei der inzwischen schon zahlreiche Sportstars mitgemacht haben, darunter auch Alabas Landsleute, die Skifahrer Marcel Hirscher und Anna Fenninger.

Die Aktion funktioniert ähnlich wie die Ice-Bucket-Challenge: Die Teilnehmer drehen ein Video, in dem sie ihr Gesicht zeigen und ihre Meinung zur Flüchtlingsproblematik kundtun. Am Ende folgt der Satz "Say it loud, say it clear, refugees are welcome here" und der Protagonist nominiert Freunde, Bekannte, Verwandte oder Personen des öffentlichen Lebens, die dann ebenfalls an der Aktion teilnehmen sollen.

In einem von ihm auf Facebook getielten Video sagt David Alaba:

"Die Flüchtlingsproblematik geht auch an uns Sportlern nicht spurlos vorbei. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Menschen aufgrund von Krieg ihre Heimat verlassen müssen und in Europa auf nicht immer offene Arme stoßen. Mit dieser Aktion möchte ich mein Gesicht zeigen gegen Rassismus und Fremdenhass. Say it loud, say it clear, refugees you're welcome here."

Die Aktion könnte - zumindest in Europa - eine ähnliche Reichweite erreichen, wie die bereits angesprochene Ice-Bucket-Challenge. Alabas nächste Nominierungen sind übrigens Marcel Koller, Marko Arnautovic, Mario Götze und Bastian Schweinsteiger.

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