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Borussia Mönchengladbach ist weiter auf Trainersuche. Ein heißer Kandidat ist offenbar Augsburgs Coach Markus Weinzierl. Der FCA-Präsident verweist auf dessen Vertrag.

Trotz des erfolgreichen Einstands von Interimstrainer Andre Schubert mit zwei Siegen in zwei Spielen ist Borussia Mönchengladbach nach dem Rücktritt von Lucien Favre weiter auf der Suche nach einem neuen Chefcoach.

Ein heißer Kandidat auf den Posten ist laut übereinstimmenden Medienberichten Augsburgs Markus Weinzierl.

Weinzierl steht beim FCA noch bis 2019 unter Vertrag, im Sommer war der 40-Jährige bei Schalke 04 im Gespräch gewesen, sagte den Königsblauen jedoch ab.

Augsburgs Präsident Klaus Hofmann denkt aber nicht daran, den Erfolgscoach abzugeben, der den Klub vergangene Saison in die UEFA Europa League führte.

"Ich kann Gladbach nicht verbieten, Markus Weinzierl anzusprechen. Wir hatten die Diskussion im Mai, Juni mit Schalke. Er hat sich trotz eines Riesenangebots für Augsburg entschieden. Ich glaube, die Situation ist bis 2019 abschließend geklärt", sagte Hofmann bei Sky.

Auf die Nachfrage, ob sich VfL-Manager Max Eberl den Anruf dann gleich sparen könne, ergänzte er schmunzelnd: "Also wenn er eine Flatrate hat, kann er anrufen. Zusätzliche Kosten würde ich damit nicht verbraten."

Der bisherige U23-Coach Schubert ist bei der Borussia weiter als Zwischenlösung eingeplant. Daran hat sich trotz der sechs Zähler unter Schubert nichts geändert.  "Es gibt klare Absprachen. Andre macht den Job überragend", sagte Eberl, der sich bei der Suche nach einer Dauerlösung Zeit lassen will. "Das wird auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Qualität vor Geschwindigkeit - wir wollen die bestmögliche Lösung finden und diese Zeit wollen wir uns nehmen", so Eberl bei Sky

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