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Alexander Wehrle ist seit Januar 2013 Finanz-Geschäftsführer beim 1. FC Köln
Alexander Wehrle ist seit Januar 2013 Finanz-Geschäftsführer beim 1. FC Köln © imago

Kölns Finanz-Geschäftsführer sieht die jüngsten Entwicklungen auf dem Transfermarkt kritisch. Wehrle sieht auf die englischen Vereine große Probleme zukommen.

Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle vom 1. FC Köln sieht auf die Vereine in Englands finanzkräftiger Premier League ein großes Problem zukommen.

"Bei dem Gehaltsvolumen kassieren ja teilweise auch die Spieler Nummer 18, 19, 20 vier Millionen Euro als Grundgehalt. An wen wollen die Klubs diese Spieler denn noch verkaufen außerhalb Englands", fragte Wehrle im Interview mit der Online-Zeitung Geissblog.Koeln: "Das bedeutet, auf die englischen Vereine kommen riesige Abfindungen zu."

Insgesamt sei der neue englische TV-Vertrag, der den Premier-League-Klubs künftig rund 3,2 Milliarden Euro pro Saison einbringt, und die dadurch steigenden Ablösesummen "auch eine Chance für die deutschen Vereine sein", meinte Wehrle:

"Für die Spitzenklubs wird es durch die Situation in England schwieriger. Klubs im Mittelfeld wie der FC könnten aber möglicherweise auch profitieren, weil es eine Umverteilung der Gelder gibt."

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