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Klaus Allofs hat die explodierenden Ablösesummen im internationalen Fußball verteidigt.

Der Manager des deutschen Pokalsiegers VfL Wolfsburg sagte in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt: "In allen Lebensbereichen haben sich die Dinge verändert. Ein Auto hat vor 20 Jahren auch nur die Hälfte von dem gekostet, was es heute kostet."

Man befinde sich "mitten in Europas Marktwirtschaft", erklärte Allofs, "es sind einfach neue Summen im Spiel".

Man könne auch nicht sagen, dass im Fußball Geld verbrannt werde.

"Denn man kann - wie die Investoren in England zeigen - mit einem Fußballverein durchaus viel Geld verdienen. Das führt dazu, dass die Grenzen ausgereizt werden", sagte der 58-Jährige.

Allofs hatte in der jüngst beendeten Transferperiode den Königstransfer aller Bundesligisten abgewickelt. Für 75 Millionen Euro war der Belgier Kevin De Bruyne nach wochenlangen Verhandlungen vom deutschen Vizemeister zu Manchester City gewechselt.

Im Gegenzug verpflichtete Wolfsburg Schalkes Weltmeister Julian Draxler für geschätzte 35 Millionen Euro. 

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