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Die Bundespolizei gerät momentan an ihr Limit © Getty Images

Angesichts der derzeit stattfindenden Grenzkontrollen fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft eine Entlastung. Davon könnte auch der Fußball betroffen sein.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert angesichts der derzeit stattfindenden Grenzkontrollen eine Entlastung von Aufgaben an anderer Stelle und stellt auch die ordnungsgemäße Durchführung von Fußballspielen infrage.

Sogar Spielabsagen müssten notfalls in Kauf genommen werden. "Wir als DPolG fordern, die Einsatzkräfte der Bundespolizei - zumindest solange der Großeinsatz an den Grenzen läuft - ab sofort von allen anderen besonderen Einsatzanlässen [...] zu befreien", hieß es in einer Mitteilung.

Dazu zählt der Bundesvorsitzende Rainer Wendt die Befreiung von der "Kräfte zehrenden Begleitung von Fußballfans im Bahnverkehr" und die "Unterstützung der Länder bei Großlagen".

"Hier müssen sich die Veranstalter entweder mit mehr eigenem Sicherheitspersonal einbringen oder es müssen besonders gefährdete Fußballspiele oder andere Veranstaltungen ganz abgesagt werden", sagte Wendt.

Die Bundespolizei gerate in der momentanen Lage an ihr Limit, da viele Beamte durch die Grenzkontrollen gebunden seien. Unter anderem arbeiten momentan 2000 zusätzliche Bundespolizisten an der deutsch-österreichischen Grenze, diese würden an anderer Stelle fehlen.

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