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Bayern-Trainer Pep Guardiola ärgert sich über die Kritik von Franz Beckenbauer an Arturo Vidal. Zudem spricht er über den nächsten Gegner Darmstadt 98.

Bayern-Trainer Pep Guardiola hat auf die Kritik von FCB-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer an Arturo Vidal reagiert.

Den offenen Tadel nach dem Spiel in Piräus will Guardiola so nicht stehen lassen: "Ich stimme Herrn Beckenbauer nicht zu. Ich bin sehr zufrieden mit Arturo, er wird ein sehr wichtiger Spieler in dieser Saison", sagte der Münchner Coach.

"Statistiken interessieren mich nicht"

Beckenbauer hatte nach Bayerns 3:0-Sieg in Piräus gemeckert: "Standfußballer haben wir genug, die brauchen wir nicht beim FC Bayern. Das war nicht das, was man von ihm erwartet", wetterte Beckenbauer bei Sky: "Er kann sicher besser spielen. Man kann Fehlpässe spielen und Zweikämpfe verlieren, aber der Einsatz muss stimmen."

Guardiola reagierte darauf verärgert, er müsste auch keine Daten anführen, um Beckenbauer zu widerlegen.

"Statistiken interessieren mich nicht", kommentierte der Münchner Trainer vor dem Spiel bei Darmstadt 98 (Sa., ab 15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm).

Die Bayern müssen am Samstag womöglich aber auf Vidal verzichten, auch Robert Lewandowski und Xabi Alonso sind fraglich.

Guardiola will rotieren

Das Trio habe sich  zum Start der Champions League bei Olympiakos Piräus zwar "nicht schlimm verletzt", sagte Guardiola am Freitag, "aber ich weiß nicht, ob sie spielen können."

Der Cheftrainer kündigte an, dass er "natürlich" rotieren lassen werde.

Die bislang überraschend guten Darmstädter seien nicht zu unterschätzen, ergänzte Guardiola: "Ich habe sie spielen gesehen - wow! Sie haben in Leverkusen gewonnen, bei einem Champions-League-Verein. Wir haben großen Respekt vor Darmstadt, das ist keine Mannschaft für die Zweite Liga."

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