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München - Als Joker gekommen pulverisiert Robert Lewandowski gegen Wolfsburg gleich mehrere Rekorde und trifft fünfmal in neun Minuten. Der Pole schießt sich in die Geschichtsbücher

Robert Lewandowski hat sich beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg in die Rekordbücher geschossen.

Der Pole vom FC Bayern, erst zur Halbzeit eingewechselt, traf innerhalb von neun Minuten fünfmal und stellte damit mehrere Bundesliga-Rekorde auf.

Zuvor hatte Dieter Hoeneß am 25. Februar 1984 für fünf Tore 21 Minuten gebraucht und den Rekord 24 Jahre lang gehalten. Jetzt hält Lewandowski mit neun Minuten den Rekord für den schnellsten Fünferpack.

Innerhalb von sieben Minuten traf der Pole bereits viermal - ebenfalls ein neuer Rekord für Viererpacks. Zuvor hielt Martin Petrov den Rekord (17 Minuten beim 4:3 Wolfsburgs gegen Mainz 2004).

Auch die Bestmarke für den schnellsten Hattrick wurde gebrochen: Lewandowski unterbot mit exakt 3:22 Minuten die fünf Minuten von Michael Tönnies (1991 für den MSV Duisburg) um 98 Sekunden. Tönnies war auch bis Dienstag der letzte Spieler, der fünf Tore in einem Match erzielte.

Für seine Treffer brauchte Lewandowski übrigens nur neun Ballkontakte. Außerdem gewann er für einen Stürmer herausragende 78 Prozent seiner Zweikämpfe und stellte damit Wolfsburgs Bas Dost (0 Torschüsse) deutlich in den Schatten.

Robert Lewandowski und Bas Dost im Vergleich © SPORT1

Fünf Tore hatte Lewandowski noch nie in einer Partie geschossen. Gegen Real Madrid gelangen ihm im Trikot von Borussia Dortmund jedoch einmal vier Tore.

Einen Sechserpack gab es in der Bundesliga bisher nur einmal: Am 17. August 1977 gelang Dieter Müller beim 7:2 seines 1. FC Köln gegen Werder Bremen dieses Kunststück.

Übrigens ist Lewandowski auch der erste Joker mit einem Fünferpack. Ein Einwechselspieler hat in der Bundesliga-Geschichte noch nie häufiger als dreimal in einem Spiel getroffen.

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