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Für Felix Magath sind die Megatransfers der Premier League in der abgelaufenen Wechselperiode keine Überraschung.

"Das ist eine völlig normale Entwicklung, die wir schon die ganzen Jahre über nicht wahrhaben wollten. Das Geld regiert den Fußball. Und da das meiste Geld in England liegt, regieren eben deren Klubs", sagte der ehemalige Meistertrainer im Volkswagen Doppelpass.

Der 62-Jährige weiter: "Das Geld steht im Vordergrund und dem müssen wir Rechnung tragen. Wir haben immer noch diese romantische Vorstellung und möchten diese bewahren, aber auch international eine starke Rolle spielen. Aber das widerspricht sich."

Man müsse deshalb auch über die 50+1-Regel diskutieren: "Wenn die Bundesliga und nicht nur der FC Bayern international konkurrenzfähig bleiben will, dann muss sie sich ändern."

Auch Reiner Calmund sieht diesbezüglich Änderungsbedarf: "Auf die Dauer werden wir den internationalen Fußball in den nächsten fünf, sechs Jahren nicht so fortsetzen können, wenn wir nicht über TV-Gelder und Ticketeinnahmen die Einnahmen steigern", meinte der langjährige Manager von Bayer Leverkusen.

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