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Dass der Hamburger SV die geplante Ausleihe von Marvin Friedrich auf den letzten Drücker noch scheitern lässt, bringt den Sportvorstand von Schalke 04 zur Weißglut.

Auf den Hamburger SV ist Horst Heldt seit Montag nicht mehr gut zu sprechen.

Grund für den dicken Hals des Sportvorstands von Schalke 04 ist der geplatzte Wechsel von Marvin Friedrich, den die Hanseaten eigentlich ausleihen wollten.

Wie Heldt der WAZ bestätigte, sei man sich über den Transfer des Talents und eine Gebühr von 300.000 Euro bereits einig gewesen - doch dann habe der HSV am Montagnachmittag doch noch einen Rückzieher gemacht.

Sportdirektor Peter Knäbel habe ihm mitgeteilt, dass sein Budget schlichtweg schon erschöpft und er den Aufsichtsrat deshalb nicht um einen Nachschlag ersuchen wolle.

Für Heldt ist dieses Verhalten jedoch "eine Frechheit" gegenüber Friedrich: "Der Junge hatte sich auf den Wechsel gefreut und hatte vier anderen Klubs abgesagt."

Der 19-Jährige hatte seinen Vertrag in Gelsenkirchen im Juni bis 2018 verlängert, dürfte dort vorerst aber nur wenig Spielpraxis bekommen.

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