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Gladbachs Interimscoach Andre Schubert stellt sich erstmals den Medien und spricht über seine schwierige Aufgabe. Max Eberl geht nochmal auf die Trainersuche ein.

Andre Schubert geht seine Aufgabe als Interimsocach bei Borussia Mönchengladbach optimistisch an und appelliert  an Fans und Team. "Wir müssen uns Selbstvertrauen Stück für Stück auf dem Platz zurückholen", sagte Schubert: "Wir brauchen die Fans im Spiel gegen Augsburg."

Zudem warnte er vor Parallelen mit Borussia Dortmund, das in der vergangenen Situation in der Hinrunde überhaupt nicht in Tritt kam.

"Das ist eine gefährliche Situation, die wir aus der vergangenen Saison mit Dortmund kennen", erklärte Schubert. "Die Spieler wissen, dass auch sie Verantwortung tragen. Es ist ein schmaler Grat: Wir dürfen sie jetzt nicht überfrachten."

"Ich sehe es nicht als Chance"

Zu seiner eigenen Rolle als Interimscoach ließ er indes wissen: "Ich sehe es nicht als Chance für mich. Es geht darum, dem Verein zu helfen, die Jungs in der schweren Zeit zu begleiten."

Zudem äußerte sich Sportdirektor Max Eberl. Es gebe keine Absprache, wie lange Schubert im Amt bleiben soll. Zur Frage nach Favres Nachfolger meinte er: "Es wird kein Schnellschuss sein. Wir müssen versuchen, den neuen perfekten Trainer zu finden."

Nachfolgersuche bis zum Winter?

Und er fügte an: "Es kann sein, dass es bis zum Winter dauert. Das kann und will ich nicht ausschließen."

Ziel sei es aber, möglichst schnell einen Nachfolger für Favre zu finden. Einen Verbleib von Interimstrainer Andre Schubert schloss Eberl nicht aus. "Ich habe gelernt, dass absolute Aussagen im Fußball schwierig sind", sagte der 42-Jährige. Es gelte weiter die Sprachregelung, nach der Schubert "die Lösung für die nächsten Zeit" sei.

Ohne Jantschke gegen FCA

Mönchengladbach muss am Mittwoch im Heimspiel gegen den FC Augsburg (ab 19.45 Uhr im Sportradio auf SPORT1.fm und im LIVETICKER) auf Tony Jantschke verzichten. Der Abwehrspieler steht wegen einer schweren Unterschenkelprellung nicht zur Verfügung.

Weiterhin passen muss zudem Abwehrchef Martin Stranzl (Bruch des Augenhöhlenbodens). Mittelfeldspieler Patrick Herrmann hofft dagegen auf sein Comeback.

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