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Wolfsburg-Manager Klaus Allofs denkt über Neuverpflichtungen nach
Klaus Allofs ist seit November 2012 Geschäftsführer des VfL Wolfsburg © Getty Images

Geschäftsführer Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg befürchtet im Abgas-Skandal der Volkswagen AG keine negativen Auswirkungen für den Bundesligisten.

Bei einem jüngsten Gespräch mit VfL-Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz, zugleich VW-Vorstand, seien mögliche Konsequenzen für das Engagement des Konzerns bei der hundertprozentigen Tochter kein Thema gewesen, berichtete Allofs am Mittwoch.

"Das zeigt, dass der VfL eine große Bedeutung für VW hat und dass eine Krise bei VW nicht unmittelbare Auswirkungen für den VfL hat", sagte der ehemalige Nationalspieler: "Bei dem Engagement von VW handelt es sich um eine strategische Ausrichtung. Und dieses Engagement hat einen gewissen Wert, der sich auch nicht so schnell ändert."

Am Mittwoch tagte die Spitze des VW-Aufsichtsrates und beriet über die Zukunft des Konzerns. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Vorstandschef Martin Winterkorn nach dem Skandal noch tragbar sei.

Der 68-Jährige gilt als großer Fußball-Fan, sitzt auch beim FC Bayern München im Aufsichtsrat und verfolgt die Spiele sowohl bei den Bayern als auch in Wolfsburg im Stadion. Noch am Abend trat der VW-Boss zurück.

Der Abgas-Skandal betrifft insgesamt elf Millionen Diesel-Autos des VW-Konzerns. Das Unternehmen hat bereits eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr ausgegeben und Rücklagen von 6,5 Milliarden Euro gebildet.

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