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Klaus Allofs VfL Wolfsburg
Klaus Allofs erwartet keine Veränderungen durch die VW-Krise © Getty Images

Manager Klaus Allofs (58) vom Bundesligisten VfL Wolfsburg sieht trotz der VW-Krise keine Gefahr für den DFB-Pokalsieger.

"Ich kann zu den Vorgängen bei Volkswagen konkret nichts sagen, aber im Allgemeinen sind die Signale eindeutig: Stand jetzt wird sich nichts ändern, was den VfL betrifft", sagte der Ex-Nationalspieler im Interview mit der Welt am Sonntag.

Allofs weiter: "Wir bekommen ja keine Zuwendungen von Volkswagen, sondern sind eine strategische Komponente, was nicht zuletzt durch die Untersuchungen im Rahmen des Financial Fair Play der UEFA von unabhängiger Seite belegt wurde."

Nach dem Rücktritt von VW-Vorstands-Chef Martin Winterkorn und der Ernennung von Matthias Müller zum Nachfolger hatte es Spekulationen gegeben, ob es möglicherweise künftig finanzielle Einschnitte für die Fußball-Abteilung des VfL geben könnte. Winterkorn galt als ausgesprochener Befürworter der Fußball-Aktivitäten des VW-Konzerns.

Allofs machte klar: "Der VfL Wolfsburg bietet für das Investment einen konkreten Gegenwert."

Die finanzielle Größe des VW-Engagements sei, gemessen am Gesamtvolumen des VW-Konzerns, "sicher definitiv klein", betonte Allofs: "Andererseits sind die Emotionen, die dahinterstecken, umso größer. Darum mache ich mir keine Sorgen. Und das ist ausdrücklich keine Beruhigungstaktik, sondern meine volle Überzeugung."

Zum Wechsel an der Spitze im Konzern sagte der VfL-Macher: "Die Entscheidung von Volkswagen, nicht nur beim VfL, sondern an vielen Stellen im Profi- und auch im Amateurfußball zu investieren, ist strategisch und nicht personenbezogen."

Weiterhin ergänzte Allofs in der WamS: "Richtig ist, dass wir in Wolfsburg gerade merken, dass die Menschen in der Region sich Gedanken machen. Das ist ja auch verständlich. Es ist eine große Herausforderung, die da jetzt auf die Verantwortlichen des Konzerns zukommt." 

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