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Mönchengladbach - Lucien Favre verzichtet durch seinen eigenständigen Rücktritt bei Borussia Mönchengladbach auf viel Geld. Er folgt dem Beispiel eines prominenten Kollegen.

Trainer Lucien Favre verzichtet durch seinen eigenständigen Rücktritt bei Borussia Mönchengladbach auf viel Geld.

Bei einem geschätzten Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro plus Prämien hätte Favre bis zum Vertragsende knapp fünf Millionen Euro verdient.

Der Kontrakt des Schweizers wäre Ende Juni 2017 ausgelaufen.

Favre wie Klopp

Der letzte Bundesliga-Trainer, der freiwillig auf Restgehalt verzichtet hatte, war im Frühjahr Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund.

Klopps Vertrag, der ihm ein geschätztes Jahresgehalt von sechs Millionen Euro einbrachte, wäre noch drei weitere Jahre gültig gewesen, er verzichtete also auf etwa 18 Millionen Euro. Klopp hatte den BVB in der Saison allerdings noch bis zum Ende gecoacht.

Favre verkündete am Sonntagabend seinen Abtritt, obwohl der Klub den Rücktritt, den er ihm im Lauf des Tages angeboten hatte, nicht angenommen hatte. Mit einer Mitteilung an die Nachrichtenagenturen schuf der Schweizer dann Fakten - die Gladbach formell noch nicht akzeptiert hat, aber wohl kaum noch ändern können wird.

Um 14 Uhr hat Gladbach eine Presskonferenz angekündigt.

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