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München - Nach der Elfer-Farce von München fordert der SPORT1-Experte: Frühere Fußballer sollen selber Unparteiische werden. Auch eine andere Reform befürwortet er.

Die grobe Fehlentscheidung beim Sieg des FC Bayern München über den FC Augsburg hat eine neue Schiedsrichter-Debatte entzündet, SPORT1-Experte Olaf Thon befeuert sie mit einem ungewöhnlichen Vorschlag.

Seine Idee, um das Niveau der deutschen Unparteiischen langfristig zu steigern: Ehemalige Profis sollen den Job ergreifen.

"Warum macht man nicht Fußballer, die mit 30 oder 32 aufhören, zu Schiedsrichtern?", fragt der Weltmeister von 1990 im Sportradio SPORT1.fm: "So könnten ehemalige Fußballer ein zweites Standbein bekommen - und in eins, zwei Jahren wären sie so weit, auf höchstem Niveau pfeifen zu können."

Zweiter Wunsch: Videobeweis muss her

Für die Einführung des Videobeweises spricht Thon sich ebenfalls aus: "Die Technik ist so weit, die Zuschauer sind bereit, das mitzugehen. Die Torlinientechnik allein macht null-komma-etwas aus, ich glaube wir müssten lieber bei solchen Entscheidungen eingreifen", sagte der 49-Jährige mit Blick auf den spielentscheidenden Elfmeter in München.

Douglas Costa war kurz vor Schluss auf Markus Feulner aufgelaufen, Schiedsrichter Knut Kircher entschied auf Strafstoß, nachdem Assistent Robert Kempter die Fahne gehoben hatte.

"So was darf nicht passieren", findet Thon. Im Videobeweis und früheren Profis als Belebung der Schiri-Garde sieht er zwei Möglichkeiten " mehr Fairness herbeizuführen".

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