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Stuttgart - Trainer Alexander Zorniger geht trotz der Negativserie des VfB Stuttgart optimistisch ins Kellerduell bei Hannover 96 und zieht einen gewagten Vergleich.

Trainer Alexander Zorniger geht trotz der Negativ-Serie des VfB Stuttgart optimistisch ins Keller-Duell bei Hannover 96.

"Die Überzeugung ist da, dass wir so spielen. Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, dass wir den Ball über die Linie bringen", sagte Zorniger vor dem Spiel am Mittwoch (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

"Es gibt eine neue Energie im Verein. Wir haben sie noch nicht mit Ergebnissen unterfüttert, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Das weiß jeder. Wir lassen das nicht einfach über uns ergehen" (die Pressekonferenz zum Nachlesen).

Zorninger vermisst das Glück

Vor allem der Faktor Glück verwehre Stuttgart noch die verdienten Punkte. "In dieser Sportart kannst du fast alles richtig machen und verlieren. Das ist eben so. In der rhythmischen Sportgymnastik machst du fast alles richtig und gewinnst den Wettkampf. Glaube ich - ich bin kein Fachmann."

Die Rückmeldung der Anhänger, die das Team nach der Niederlage gegen Schalke 04 feierten, sei sehr positiv gewesen: "Es gibt viele, die mich ansprechen und sagen: 'Geht diesen Weg auf Teufel komm raus weiter!'"

Die Fans wollen, dass der Verein wieder für etwas steht, erklärte Zorniger: "Wir wollen etwas aufbauen, mit dem sich der Fan identifizieren kann." Aber klar sei auch: "Der mittelfristige Erfolg darf nicht aus den Augen verloren werden."

Werner soll wieder anfangen

Der ehemalige Leipziger Coach fühlt große Rückendeckung für seine Arbeit von den Verantwortlichen: "Das tut gut. Bei anderen Vereinen ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Trainer fliegt. Das habe ich bei uns im Moment nicht."

Seine Spieler seien mental stark genug, die prekäre Situation im Abstiegskampf zu überstehen: "Der Kopf ist nicht das Problem", stellte Zorniger klar." Außerdem habe Stuttgart Erfahrung mit Negativ-Serien.

Mit solchen Serien kennt sich Zorniger aus. "Ich habe mit Schwäbisch Gmünd mal sechs Spiele in Folge verloren." Dennoch habe er aber den Klassenerhalt am Ende klar gemacht.

Weil sein Team überzeugte, sieht Zorniger keinen Grund für personelle Wechsel: "Es wird nicht viele Änderungen geben. Timo Werner hat das gut gemacht. Er fängt wieder an. Vielleicht bringe ich auch Daniel Didavi von Anfang an. Timo Baumgartl hat ein paar Probleme gehabt. Mal sehen, ob es bei ihm geht."

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