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FC Bayern Muenchen Franck Ribery
Franck Ribery plagt sich seit März mit einer Sprunggelenksverletzung © Getty Images

München - Pep Guardiola deutet Riberys baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz an. Ein Anlass für den Optimismus: Seine Fortschritte im Anti-Schwerkraft-Training.

Beim Gipfel am Sonntagabend kann er noch nicht dabei sein. Aber die Anzeichen mehren sich, dass der langzeitverletzte Franck Ribery demnächst sein Comeback für den FC Bayern München in Angriff nehmen kann.

Auf der Pressekonferenz vor den Duell mit Borussia Dortmund (ab 17 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) hatte Trainer Pep Guardiola für Mitte Oktober Riberys Rückkehr auf das Trainingsfeld in Aussicht gestellt ("Nach der Länderspielpause hoffe ich, dass Franck anfangen kann, auf dem Platz zu trainieren").

Ein Grund für Guardiolas Optimismus sind die Fortschritte, die der 32-Jährige aktuell in seiner Reha erzielt.

80 Prozent Belastung möglich

Zur Schonung seiner verletzten Sprunggelenke trainiert Ribery derzeit noch auf einem so genannten Anti-Schwerkraft-Laufband, einem von der NASA entwickelten Gerät.

Anti-Schwerkraft-Laufband Franck Ribery FC Bayern München
Wichtiger Teil in Franck Riberys Reha: das Anti-Schwerkraft-Laufband © Imago

Mittels Luftdrucktechnologie sorgt es dafür, dass ein Reha-Patient Lauftraining absolvieren kann, ohne seine Beine dabei mit dem vollen Körpergewicht belasten zu müssen.

Bis zu 80 Prozent Entlastung sind mit dem Hightech-Laufband möglich, Ribery braucht derzeit nach SPORT1-Informationen aber nur noch 20 - heißt: Er kann seinen 74 Kilogramm schweren Körper schon wieder zu 80 Prozent belasten. Der Weg zurück auf den Trainingsplatz ist also nicht mehr weit.

Ribery laboriert schon seit März an der Verletzung, die sich zu einer chronischen Knochenhautentzündung entwickelt hatte.

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