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Arturo Vidal wird bei Chiles WM-Qualifikation offenbar ein schmerzstillendes Präparat gespritzt. Teamkollege Gary Medel sorgt sich um seine Karriere.

Nach den Verletzungen von Mario Götze und Kingsley Coman blicken die Verantwortlichen des FC Bayern nun sorgenvoll Richtung Chile. Dort ist derzeit Arturo Vidal mit der Nationalmannschaft in Sachen WM-Qualifikation unterwegs - offenbar nicht ohne Schmerzen an seinem lädierten Knie.

Vidals Teamkollege Gary Medel macht sich sogar Sorgen, dass der 28-Jährige langfristige Schädigungen durch den Einsatz für Chile davontragen könnte.

Spritze für Arthrose-Patienten?

"Arturo Vidal hat für uns seine Karriere aufs Spiel gesetzt, er gibt alles für sein Heimatland", sagte der Abwehrrecke von Inter Mailand auf der Pressekonferenz des chilenischen Auswahlteams vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Peru.

Die chilenische Ausgabe der Sportzeitung As hatte zuvor berichtet, dass dem Mittelfeldstar vor dem 2:0-Sieg gegen Brasilien am Donnerstag ein Eiweiß-Hyaluronsäure-Präparat ins Gelenk gespritzt worden sei, das üblicherweise bei Arthrose-Patienten zum Einsatz kommt. Bevor am Dienstag das Duell gegen Peru ansteht, soll Vidals Knie zunächst geschont - und dann erneut gespritzt werden.

"Der Plan ist, den Schmerz abklingen zu lassen", wird ein Betreuer aus dem Kreis der Nationalmannschaft zitiert.

Vidal war im Sommer von Juventus Turin für geschätzte 35 Millionen Euro an die Isar gewechselt. Bereits in der Vergangenheit musste er wegen Kniebeschwerden mehrfach Zwangspausen einlegen.

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