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Frankfurt am Main - Der Nationalspieler stellt sich hinter seinen Kapitän und verteidigt dessen Kollegen-Schelte nach der Niederlage beim FC Bayern. Gündogan halte es für "nicht dramatisch".

Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund hat Mats Hummels nach dessen Kollegen-Schelte in Schutz genommen.

"Ich habe mit Mats ein, zwei Mal über dieses Thema gesprochen. Mats hat erklärt, was er gesagt hat - und das fand ich nicht so dramatisch", sagte Gündogan am Rande der Vorbereitung der deutschen Nationalmannschaft auf die EM-Qualifikationsspiele in Irland und gegen Georgien.

Hummels sei "unser Wortführer in der Mannschaft und muss gewisse Dinge ansprechen. Ich glaube Mats."

Der BVB-Kapitän hatte nach der 1:5-Schlappe bei Meister Bayern München am Sonntag erneut Kritik an seinen Mitspielern geübt.

"Ich weiß nicht, wieso sie die Bälle so ohne Druck spielen konnten, das ist tödlich", hatte Hummels nach den langen Pässe der Bayern, die zu zwei Gegentoren führten, erklärt.

Schon nach den Partien bei 1899 Hoffenheim (1:1) und gegen Aufsteiger Darmstadt 98 (2:2) hatte der 26-Jährige deutliche Worte in der Öffentlichkeit gefunden.

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte daraufhin im SPORT1-Interview angekündigt, Hummels zum Rapport bestellen zu wollen: "Was ich Mats zu sagen habe, werde ich ihm persönlich sagen. Und wir müssen sicherlich mal reden."

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