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Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt gegen Leon Andreasen. Nach seine Handtor gegen Köln muss sich der Däne wegen "krass sportwidrigen Verhaltens" rechtfertigen.

Sein Handtor könnte Leon Andreasen noch in Erklärungsnot bringen: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) leitete am Dienstag wegen des Verdachts eines "krass sportwidrigen Verhaltens" ein Ermittlungsverfahren gegen den Profi von Hannover 96 ein.

Der 32-jährige Andreasen hatte am Sonntag in der Partie beim 1. FC Köln (1:0) den Ball beim Siegtor aus drei Metern gut sichtbar mit dem rechten Arm ins Tor befördert.

Die Pfeife von Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) war allerdings stumm geblieben. Der Referee hat auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben. Deshalb kann der Kontrollausschuss nun nachträglich ermitteln.

Das Gremium hat den Dänen Andreasen mittlerweile angeschrieben und zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Nach Vorliegen dieses Schreibens wird der Kontrollausschuss über den Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Auch gegen Aleksandar Ignjovski vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt wird ermittelt.

Der Verteidiger wird verdächtigt, seinen Gegenspieler Raffael im Punktspiel am vergangenen Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (1:5) absichtlich mit dem rechten Stollenschuh auf dessen linken Fuß getreten zu haben. 

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