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Eintracht Frankfurt v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga
Armin Veh steht wegen Frankfurts Leistungen in der Kritik © Getty Images

Der Eintracht-Coach denkt nicht daran, das Handtuch zu werfen. Vor dem Bayern-Spiel warnt vor einer zu hohen Erwartungshaltung und nennt ein klares Saisonziel.

Für Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh kommt trotz anhaltender Kritik ein Rücktritt nicht in Frage. "Das schließe ich aus", sagte der Coach am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel.

Die Hessen hatten zuletzt mit schwankenden Leistungen für negative Schlagzeilen gesorgt. Fünf sieglosen Spielen in der Liga folgte ein kleiner Befreiungsschlag gegen Hannover. Doch beim Pokalaus in Aue verfiel die Mannschaft wieder in alte Muster.

"Kein Weltuntergang"

"Wir haben zu viele, die ihre Klasse nicht rüber bringen", monierte Veh und nannte namentlich Stefan Reinhartz. "Er hatte eine überragende Vorbereitung. Im Moment ist er von der Rolle", sagte Veh.

Über das Saisonziel macht sich Veh keine Illusionen: "Man muss die Realität sehen und ganz klar sagen, dass wir derzeit darum kämpfen, drei Teams hinter uns zu lassen", sagte der 54-Jährige.

Von Untergangsstimmung will Veh jedoch nichts wissen."Dass wir auf Platz zwölf stehen, ist kein Weltuntergang", sagte Veh vor dem "schwierigsten Spiel des Jahres" am Freitag gegen Rekordmeister Bayern München (Fr., ab 20.30 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVETICKER). "Sie sind derzeit in einer Wahnsinns-Form", sagte Veh mit Blick auf den kommenden Gegner.

Vorstandsboss Heribert Bruchhagen warnte im kicker jedoch davor, vor dem Rekordmeister zu kapitulieren. "Es wäre unklug in ein Spiel zu gehen, um Schadensbegrenzung zu betreiben", sagte Bruchhagen. Die Bayern seien zwar "ohne Zweifel" eine Übermacht, "das bedeutet aber nicht, dass sie nicht auch irgendwann nicht gewinnen".

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