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Schon am Montagabend könnte eine Entscheidung über die Zukunft von Christian Heidel fallen.

Dann wird es bei Mainz 05 eine Vorstandssitzung geben, wo vermutlich auch über die Personalie des Managers diskutiert werden wird.

Schalke 04 will Heidel offenbar als Nachfolger von Sportvorstand Horst Heldt verpflichten. FSV-Präsident Harald Strutz hatte zumindest bestätigt, dass ein Angebot vorliegt.

"Fest steht, dass wir ein Festgeldkonto haben und dazu in der Lage wären, eine Ablöse an Mainz bezüglich eines Managers zu zahlen", reagierte Held im Volkswagen Doppelpass mit Galgenhumor.

Heidel selber hatte SPORT1 vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund (1:2) gesagt, er werde nur über einen Abschied aus "nachdenken unter der absoluten Bedingung, dass in Mainz alles geordnet ist und Mainz keinen Schaden nehmen wird. Das werde ich niemals zulassen, das ist das Allerwichtigste. Ob dieser Zeitpunkt irgendwann kommt, weiß ich nicht. Aber jeder kann davon ausgehen, dass ich dann mit Mainz sehr fair und offen umgehen werde".

Nach der Partie am Freitagabend wollte er sich dann nicht mehr äußern. Insider halten sowohl einen sofortigen Wechsel als auch eine Absage an Schalke für möglich.

Heldt zog dagegen im Volkswagen Doppelpass bereits eine Art Bilanz seiner Amtszeit. "Wir haben dreimal hintereinander die Champions League erreicht und gleichzeitig die Verbindlichkeiten um rund 85 Millionen Euro abgebaut", betonte der 45-Jährige.

Der Umbau des Trainingsgeländes sei zudem ein weiterer Meilenstein für die Knappen. "Wir haben den Verein auf die nächste Ebene gehoben", sagte Heldt. Selbstverständlich habe er auch falsche Entscheidungen getroffen, aber "dieser Verantwortung habe ich mich dann auch immer gestellt".

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