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Bernhard Peters
Bernhard Peters arbeitet seit August 2014 für den Hamburger SV © Getty Images

Nach der Rucksack-Affäre geraten erneut interne Dokumente des Hamburger SV in die Öffentlichkeit. In einem Fan-Blog wird damit Stimmung gegen den Direktor Sport gemacht.

Der Hamburger SV kommt nicht zur Ruhe. Nach der Rucksack-Affäre um Sportdirektor Peter Knäbel scheint nun eine Intrige gegen den Direktor Sport, Bernhard Peters, zu laufen.

Nach einem Bericht der Bild wurden in einem Fan-Blog im Internet interne Konzepte und Betreuungspläne aus der Nachwuchsabteilung veröffentlicht, für die der 55-Jährige zuständig ist. Dazu werde gezielt gegen ihn Stimmung gemacht.

Unter anderem werde Peters dort vorgeworfen, immer spätestens um 19 Uhr Feierabend zu machen, um mit seiner Familie zu essen und dadurch die Trainingseinheiten der U17 und U19 zu verpassen. Tatsächlich sei er aber regelmäßig beim Training vor Ort.

Peters selbst sieht die Sache noch gelassen: "Es ist völlig normal, dass Veränderungsprozesse immer auch Widerstände mit sich bringen", erklärte er.

Wer die Interna veröffentlicht hat, ist bislang nicht bekannt, Nachwuchschef Dieter Gudel soll aber bereits sämtliche Mitarbeiter per Mail angewiesen haben, den Kontakt zu Medien und Fanforen zu unterlassen.

Außerdem ermittelt die Polizei schon seit August in der Rucksack-Affäre, nachdem Knäbels gestohlen gemeldeter Rucksack mit internen Dokumenten in einem Park der Hansestadt gefunden worden war.

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