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Karl-Heinz Rummenigge übt Kritik an Südamerikas Verbänden
Karl-Heinz Rummenigge will keine E-Mails mehr aus Manchester © Getty Images

München - FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge macht nach der Gala von Thomas Müller gegen den BVB eine klare Ansage in Richtung Manchester United: E-Mails könne man sich künftig sparen.

Nach der Gala von Thomas Müller beim 5:1 gegen Borussia Dortmund hat Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der Konkurrenz eine deutliche Absage erteilt.

"Ich bin ja kein Banker, wir sind ein Fußballverein. Deshalb war das zu keinem Zeitpunkt eine Überlegung, dass wir Thomas Müller verkaufen", erklärte Rummenigge.

"Er braucht mir nichts mehr zu schicken"

"Ich habe dem Kollegen bei Manchester United gesagt: Ich kann meinen E-Mail-Account schlecht abstellen, aber er braucht mir nichts mehr schicken. Das ist überflüssig."

Entsprechend groß war der widerhall in der englischen Presse, die am Montag mehr über diese Aussagen als über das 5:1 der Münchner im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund.

Der englische Rekordmeister hatte nach SPORT1-Informationen im Sommer rund 100 Millionen Euro Ablöse für den noch bis 2019 unter Vertrag stehenden Müller geboten, den die Münchner aber für unverkäuflich erklärt hatten.

"Es gibt Spieler, die haben kein Preis-Etikett", sagte Rummenigge damals. "Wir wären von allen guten Geistern verlassen, wenn wir Müller abgeben würden."

Van Gaal weiter heiß auf Müller

Trotzdem soll United-Coach Louis van Gaal weiter heiß darauf sein, seinen einstigen Lieblingsspieler doch noch nach Manchester zu holen und Vizepräsident Ed Woodward einen entsprechenden Auftrag gegeben haben.

Kein Wunder angesichts der momentanen Topform von Müller. Die beiden Tore gegen den BVB waren die Treffer sieben und acht in der Bundesliga und das zehnte Pflichtspieltor des Weltmeisters in den letzten elf Spielen.

"Ich versuche ja nicht absichtlich schlecht zu spielen und ein bisschen was kann ich auch", sagte Müller nach der Partie - und auch beim Thema Meisterschaft gab er sich sehr zurückhaltend.

"Liga so unspannend wie möglich halten"

"Wir haben eine sehr gute Ausgangslage nach acht Spielen. Es könnte sicherlich für den neutralen Fan spannender sein, aber deshalb ist es nicht angebracht, jetzt schon über die Meisterschaft zu sprechen", meinte der 26-Jährige.

"Wenn wir verlieren, kommt keiner und klopft uns auf die Schultern und sagt: Super, dass ihr verloren habt. Deswegen versuchen wir die Liga so unspannend wie möglich zu halten."

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