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Maurizio Gaudino spielte von 1987 bis 1993 beim VfB Stuttgart
Maurizio Gaudino spielte von 1987 bis 1993 beim VfB Stuttgart © Imago

Maurizio Gaudino kritisiert die Verantwortlichen seines Ex-Vereins VfB Stuttgart. Zu viele Eigengewächse seien verkauft worden, die jetzt bei anderen Vereinen fruchten.

Der ehemalige Nationalspieler Maurizio Gaudino hat die Verantwortlichen des VfB Stuttgart für die Transferpolitik der vergangenen Jahre kritisiert.

Die Schwaben hätten zu viele Talente verkauft, findet der Sportdirektor von Fünftligist SSV Reutlingen.

"Aus der Jugend der letzten Jahre kann man ja fast eine komplette erste Elf besetzen, mit Leno, Rüdiger, Baumgartl, Khedira und Werner. Auch Kimmich hätte man mit 17 schon rein werfen können, anstatt ihn auszuleihen. Das sind viele junge Talente, die jetzt woanders fruchten", sagte Gaudino der Bild.

Gaudino, der von 1987 bis 19993 selbst beim VfB unter Vertrag stand, führte aus: "Beim VfB hat man immer mehr darauf geachtet, dass am Jahresende unterm Strich eine schwarze Zahl steht, das ist aber keine Philosophie. Ich denke, wenn man die Spieler nicht verkauft hätte, hätte der VfB vielleicht das ein oder andere Jahr keine schwarze Zahl in der Hauptversammlung präsentiert. Aber dafür hätte man eine schlagkräftige Truppe mit jungen Eigengewächsen, hinter der jeder stehen würde."

Der Vater von Gianluca Gaudino, der in der zweiten Mannschaft des FC Bayern spielt, meinte weiter: "Auf Dauer, und durch den Erfolg, würde man dann auch wieder schwarze Zahlen schreiben - und nicht durch einzelne Verkäufe."

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