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Matthias Sammer ist seit 2015 Sportvorstand beim FC Bayern München © Getty Images

München - Bayerns Sportvorstand Sammer wirft den Medien nach dem Sieg im Topspiel vor, sie hätten Unruhe in den Verein bringen wollen. Von übermächtigen Bayern will er nichts wissen.

Sportvorstand Matthias Sammer ist nach dem 5:1-Kantersieg des FC Bayern im Topspiel gegen Borussia Dortmund auf die Euphoriebremse getreten.

"Ich habe regelrecht darauf gewartet, dass die Fragen jetzt kommen: "Wer soll diesen FC Bayern schlagen?'", sagte Sammer in der Mixed Zone und konterte mit einer Medienschelte.

"Ich erinnere nur an die Vorbereitung: Identitätsdebatte, mannschaftliche Debatte, Trainerdebatte. Man darf nicht vergessen, dass das alle extrem harte Arbeit ist", sagte der Sportvorstand und erklärte: "Es wurde alles getan, um von außen Unruhe hinein zu bringen. Aber es ist bis hierher nicht gelungen."

Sammer betonte, das sei ein "Verdienst einer guten Mentalität, von einem guten Teamgeist, von einem geschlossenen Verein".

Durch den Sieg gegen den BVB hat Tabellenführer Bayern seinen Vorsprung in der Bundesliga auf den Verfolger auf sieben Punkte ausgebaut.

Entschieden sei die Meisterschaft aber noch keineswegs, betonte Sammer:

"Es gibt wunderbare Videos von Marathonläufern, die vor dem Ziel zu früh gejubelt haben. Was dann passiert ist, können sie sich vorstellen."

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