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München - Während der Guardiola-Poker läuft, verdichten sich Anzeichen, dass Bayern Ancelotti als Nachfolger will. Parallel soll ein Mega-Gehalt Guardiola zum Bleiben bewegen.

Während die Zukunft von Pep Guardiola beim FC Bayern München immer noch nicht geregelt ist, verdichten sich die Anzeichen, dass sich die Münchner um Carlo Ancelotti als möglichen Nachfolger bemühen.

Auch SPORT1 hatte vom Münchener Interesse am Italiener berichtet.

Bayerns Chefunterhändler Giovanni Branchini soll nach Informationen der Sport Bild bereits vor einem Monat telefonisch Kontakt zum italienischen Trainer aufgenommen haben, um ihn über Bayerns Interesse zu informieren.

Bereits bei der Verpflichtung von Guardiola im Jahr 2012 hatte Branchini die ersten Kontakte geknüpft. Italienische Medien hatten zuletzt sogar bereits über eine Einigung zwischen Ancelotti und Bayern berichtet.

Mega-Gehalt soll Guardiola überzeugen

Der Rekordmeister bemüht sich unterdessen aber weiter um eine Vertragsverlängerung mit Guardiola und will den Spanier offenbar mit einer satten Gehaltserhöhung überzeugen. Kolportiert wird ein zweistelliger Millionenbetrag als Jahresgehalt.

Guardiola äußerte sich auf SPORT1-Nachfrage zu seiner möglichen Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages erneut ausweichend.

"Der Verein weiß alles, wir sprechen, aber wir sind hier, um Champions League zu spielen", sagte Guardiola auf der Pressekonferenz in London: "Das Thema ist das Spiel. Wir sind hier, um zu gewinnen.

Rummenigge zuversichtlich

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich zuletzt zuversichtlich. "Wir sind durchaus optimistisch, dass Pep Guardiola am Ende des Tages in München bleibt", sagte er am Montag vor dem Abflug nach London.

"Es liegt viel pro Bayern München auf dem Tisch", ergänzte der 60-Jährige. "Aber es gibt wahrscheinlich auch andere Bräute, die gut aussehen." Dabei betonte Rummenigge, das Gespräch mit Guardiola werde "noch vor Jahresende geführt werden".

Ancelotti sagte zuletzt über seine Zukunftspläne: "Ich beginne ab Januar, mir einen neuen Klub zu suchen. Ich hatte bis vor ein paar Wochen ein bisschen Angst, dass Angebote kommen würden. Aber jetzt nähere ich mich meinem Wiedereinstieg".

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