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SPORT1-Experte Peter Neururer kritisiert Schalkes Führung wegen Horst Heldts möglichem Abschied. Auch Mainz-Manager Christian Heidel kommt nicht gut weg.

Für SPORT1-Experte Peter Neururer wäre ein vorzeitiger Abschied von Sport-Vorstand Horst Heldt bei Schalke 04 eine "ganz schlechte Entwicklung für die Bundesliga". Neururer, selbst schon Trainer der Knappen, kritisiert dabei vor allem die Schalker Vereinsführung.

"Ich bin zwar nicht der große Fan von Horst Heldts Arbeit, aber solch ein Verhalten zu diesem Zeitpunkt finde ich überhaupt nicht angebracht", so Neururer.

"Man ist mit Heldt in die neue Saison gegangen, jetzt steht man ordentlich in der Tabelle da und die Gesamtentwicklung innerhalb des Vereines ist sehr gut. Zu diesem Zeitpunkt dann solch ein Ding vorzunehmen, halte ich für nicht angebracht - falls es dazu kommen sollte." Unter diesen Voraussetzung könne man einen Verein nicht weiterentwickeln, geschweige denn Deutscher Meister werden, so Neururer.

Doch auch Mainz-Manager Christian Heidel, der Heldt auf Schalke beerben würde, bekommt sein Fett weg. "Ich finde es abartig, dass Verträge überhaupt nicht mehr respektiert werden. Wenn das Manager in der Bundesliga jetzt auch schon machen, dann finde ich das eine ganz schlechte Entwicklung. Eine saubere Geschichte kann es gar nicht mehr werden."

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