Video

Magdeburg und München - Borussia Dortmunds Coach bekümmert das Wiedersehen mit Mainz wenig. Auch die Schelte an der Liga-Ausbildung der Außenbahnspieler nimmt er bei SPORT1 emotionslos.

Konter für den Bundestrainer nach dessen Fundamentalkritik an der Ausbildung der Außenbahnspieler in der Bundesliga und wenig Hoffnung auf ein freudiges Wiedersehen mit dem Ex-Klub:

Thomas Tuchel sieht dem Duell bei seinem früheren Verein FSV Mainz 05 mit Blick auf deren Verantwortlichen recht gefühlskalt entgegen.

"Das ist keine besondere Woche", meinte der Trainer von Borussia Dortmund bei SPORT1 am Rande des 2:2 (2:1)-Testspiels bei Drittliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg.

Und ergänzte: "Das ist nichts, was mich derzeit emotional beschäftigt."

Strutz verspricht frostigen Empfang

Schwierig sei wegen der Länderspielpause allein, "dass wir erst Mittwoch wieder komplett sind und Freitag schon spielen." 

Nach Tuchels unrühmlichem Abgang bei den Rheinhessen 2014, nach fünf Jahren als Chefcoach, hatte Harald Strutz ihm keinen allzu herzlichen Empfang am Freitagabend (ab 20 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) in Aussicht gestellt.

"Wie das damals abgelaufen ist, war nicht okay", hatte Strutz im Gespräch mit SPORT1 gesagt. "Es haben Gespräche mit anderen Vereinen hinter unserem Rücken stattgefunden und da fehlte mir einfach der Respekt, nicht zuerst mit uns als Verantwortlichen zu sprechen." 

Gelassen hinsichtlich Löws Kritik

Kalt ließ Tuchel auch die Kritik von Bundestrainer Joachim Löw an der Ausbildung der Außenspieler in der Bundesliga.

"Ich habe davon nichts gehört", meinte der BVB-Coach. "Ich möchte deshalb nichts sagen – ich fühle mich da aber auch nicht angesprochen."

Löw hatte nach dem mühsamen Sieg in der EM-Qualifikation gegen Georgien gesagt: "Uns fehlt die Variante, dass wir außen durchbrechen. Wir spielen zu früh in die Mitte. Ich kann das den Außenverteidigern aber nicht zum Vorwurf machen, weil sie es von den Vereinen nicht kennen. Da fehlt die Schulung."

Mit einbezogen in die Schelte neben Kölns Jonas Hector auf links war demnach auch Dortmunds Rechtsverteidiger Matthias Ginter. Beide agierten gegen den Underdog defensiv fahrig und waren in der Offensive unsichtbar.

BVB: Ginter in der EM-Quali schwach

Vor allem Ginter legte immer wieder den Rückwärtsgang ein, wenn er in der gegnerischen Hälfte am Ball war. Am Ende setzte es für beide die SPORT1-Note 4.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel