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Claudio Pizarro macht sich mit seiner Europa-Euphorie bei Werder Bremen keine Freunde. Willi Lemke weist den Peruaner bei SPORT1 mit deutlichen Worten zurecht.

Willi Lemke, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender und Manager bei Werder Bremen, hat Claudio Pizarro für dessen optimistische Zielsetzung kritisiert.

"Ich habe mich da sehr gewundert. Es ist ganz unbremisch gewesen, was er da gemacht hat", sagte Lemke zu SPORT1 und erklärte: "Weil ihm das in der Euphorie, die ohnehin vorhanden war, rausgerutscht ist."

Pizarro hatte nach seinem Debüt in dieser Saison für Werder verkündet: "Ich glaube, dass Europa realistisch ist. Wer am besten kämpft und seine Chancen nutzt, der qualifiziert sich für die Champions League und die Europa League."

Dadurch waren die bereits hohen Erwartungen der Bremer Fans nach Pizarros drittem Engagement bei Werder weiter gewachsen.

"Ich glaube, das war nicht besonders schlau. Aber jungen Leuten passiert so etwas mal", sagte Lemke ironisch über den gerade 37 Jahre alt gewordenen Stürmer.

Nach Pizarros Aussage verlor Bremen vier Bundesligaspiele in Folge und liegt mittlerweile auf Rang 14.

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