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Andre Schubert gibt seinen Spielern Zettel per Anweisungen mit auf den Platz
Andre Schubert gibt seinen Spielern Zettel per Anweisungen mit auf den Platz © Imago

Die Aufholjagd in Hoffenheim sichert Gladbachs Trainer einen neuen Vereinsrekord. Er überholt eine Klublegende. In der Liga bleibt Schubert ungeschlagen.

Bei Borussia Mönchengladbach war man sich einig - in jeder Hinsicht. 

"Wir haben Moral gezeigt und können wirklich stolz auf unsere Leistung sein", befand Granit Xhaka. Julian Korb pflichtete seinem Kapitän bei: "Wir haben immer daran geglaubt, hier noch etwas mitzunehmen und sind dafür am Ende belohnt worden." Und Trainer Andre Schubert resümierte: "Die Mannschaft hat alles reingehauen, um das Ding noch zu drehen." 

Es war der unbändige Wille, mit dem die Borussia in Hoffenheim einen 1:3-Rückstand wettmachte und die erste Niederlage unter dem neuen Chefcoach abwendete.

Lange Zeit hatten den Gladbachern nicht nur die Nachwehen der Champions-League-Partie gegen Sevilla zu schaffen gemacht, sondern auch der überraschend forsch auftretende Bundesliga-Vorletzte. Doch im Angesicht der drohenden Niederlage machte sich einmal mehr der Schubert-Effekt bemerkbar. 

Schubert griff dabei auch in die Trickkiste. Den Einwechselspielern gab er Zettel mit Anweisungen für die Kollegen mit auf dem Platz.

Die Anweisungen gingen offenbar auf. Gladbach punktete erstmals nach einem Rückstand - und Schuberte stellte dabei einen neuen Vereinsrekord auf.

Mit dem neunten ungeschlagenen Spiel in Serie seit Amtsbeginn überflügelte er Trainerlegende Udo Lattek.

Das Gesicht der Gladbacher Aufholjagd war jedoch Fabian Johnson, der seinem früheren Klub nicht nur einen Doppelpack einschenkte, sondern auch erstmals seit 2012 wieder in zwei Pflichtspielen hintereinander traf.

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