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HSV
Fans mussten wegen verschärfter Sicherheitskontrollen längere Wartezeiten in Kauf nehmen © Getty Images

Vor der Bundesliga-Partie zwischen dem Hamburger SV und Borussia Dortmund (JETZT LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) hat es keine ernsten Zwischenfälle gegeben.

Eine Woche nach den Terror-Attacken von Paris und drei Tage nach der Absage des Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden blieb es im Vorfeld des Anpfiffs im Volkspark weitestgehend ruhig.

Nur vor den Einlässen kam es zu längeren Warteschlangen, weil die Sicherheitskräfte die Fans intensiver als sonst durchsuchten. Auch die akkreditierten Journalisten wurden gründlich abgetastet. Die Ordnungskräfte waren besonders sensibilisiert worden. Erhöhtes Polizeiaufkommen gab es rund um das Stadion aber nicht.

Die Partie vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Hamburger Volksparkstadion stand ganz unter dem Eindruck der Anschläge von Paris und des abgesagten Länderspiels von Hannover. Eine Absage des Spiels wurde aber nie ernsthaft diskutiert.

"Das wäre eine solche Kapitulation, das würde ja Freudenstürme in Syrien und anderswo auslösen", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Den Opfern von Paris sollte ebenso in einer Schweigeminute gedacht werden wie auch dem verstorbenen Alt-Bundeskanzler und Hamburger Ehrenbürger Helmut Schmidt.

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