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Gelsenkirchen - Schalke-Boss Clemens Tönnies verurteilt in einer emotionalen Rede die Anschläge von Paris scharf und erklärt, warum das Abschiedsspiel von Gerald Asamoah dennoch stattfindet.

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies hat in einer emotionalen Rede die Terroranschlägen von Paris verurteilt.

"Wir sind schockiert, erschüttert, tief traurig und auch wütend. Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir in diesen Stunden bei unseren französischen Nachbarn und Freunden, insbesondere bei den Opfern der abscheulichen Terrorserie", sagte der Schalke-Boss in seiner Rede vor dem Abschiedsspiel von Gerald Asamoah.

"Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir kapitulieren nicht vor Terroristen, sondern zeigen, dass wir unsere Freiheit leben und lieben", stellte Tönnies klar: "Hass, Gewalt und Terror dürfen nicht die Oberhand behalten."

Der FC Schalke und Asamoah haben deshalb nach Beratungen entschieden, das Abschiedsspiel trotz der Ereignisse stattfinden zu lassen.

"Diese Terroristen wollen uns einschüchtern, nicht nur in Frankreich Angst und Schrecken verbreiten. Sie wollen unsere Art zu Leben und vor allem unsere Freiheit bekämpfen", sagte Tönnies: "Dagegen müssen wir uns wehren und dagegen müssen wir klare und unmissverständliche Signale setzen."

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