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Schalkes Manager bleibt bis Saisonende im Amt. Auf einer Pressekonferenz berichtet er über Gespräche mit Tönnies und den Entscheidungsprozess. Die PK zum Nachlesen im LIVETICKER.

Schalke 04 hat für Dienstag Mittag eine kurzfristige Pressekonferenz angesetzt. Womöglich klärt sich dabei die Zukunft von Manager Horst Heldt.

SPORT1 begleitet die PK im LIVETICKER:

+++ Das war's +++

Die PK ist beendet. Heldt und Breitenreiter verlassen das Podium.

+++ Froh über Verkündung +++

"Es ist wichtig, dass dieses Thema jetzt ruht, wir brauchen Klarheit und müssen uns auf die sportlichen Dinge konzentrieren", sagt Heldt. "Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas bekanntgeben muss." 

+++ Heldt über seine Gefühle +++

Der Manager sagt, er wolle sich vielleicht "zu einem späteren Zeitpunkt" dazu äußern.

+++ Wer wird Heldts Nachfolger? +++

"Als ich die Aufsichtsratssitzung verlassen habe, hat der Aufsichtsrat noch getagt. Zu den Inhalten kann ich nichts sagen. Als ich dabei war, war der Name eines möglichen Nachfolgers kein Thema."

+++ Breitenreiter zum Manager-Theater +++

"Natürlich wird darüber diskutiert. Die Spieler informieren sich über die Berichterstattung und diskutieren darüber. Aber das spielt keine Rolle, wenn es auf den Platz geht. Als Profi kann man das trennen. Aber natürlich konnten wir anfangs ruhiger arbeiten."

"Das Thema ist mit der heutigen PK beendet und wir konzentrieren uns auf die Vorbereitung gegen Sparta. Dann kommt das Derby, darauf brennen eh alle. Aber die ständigen Nachfragen haben echt genervt", gesteht Breitenreiter.

+++ Zusammenarbeit mit Nachfolger? +++

Davon hält Heldt gar nichts: "Ich werde den Teufel tun. Entschuldigung, aber ich bin Vorstand von Schalke 04. Das habe ich nicht nötig."

+++ Neuer Job in Aussicht? +++

"Alles wird zu einem gewissen Zeitpunkt erklärt."

+++ Heldt über Weiterbeschäftigung +++

Nachfrage an den Manager: Können Sie sich vorstellen, über den 30. Juni hinaus bei Schalke weiter zu arbeiten?

Heldt: "Es ist aktuell nicht Gegenstand der Diskussion, die ich intensiv mit dem Aufsichtsrat geführt habe. Dabei ging es erstmal um die Zeit bis 30. zum Juni. Aber es müsste sich etwas ändern, wenn es weitergehen sollte."

Held: "Wer einmal bei Schalke tätig war, will das nicht so einfach hergeben. Ist für mich nicht ausgeschlossen, dafür müssen aber klare Voraussetzungen gegeben sein."

+++ Heldt zur Kader-Kritik +++

"Bei mir ist es immer so, dass Trainer und Manager den Kader gemeinsam zusammenstellen. Am Ende des Tages muss der Trainer entscheiden, wen er aufstellt."

Breitenreiter bestätigt: "Haben Kader bewusst klein gelassen, um der Mannschaft die Chance zu geben, sich zu entwickeln."

Im Winter soll es Neuzugänge geben. "Da haben wir entscheiden, dass wir etwas machen wollen und müssen. Aber nicht kurzfristig, sondern mit Perspektive. Wir wollen in zwei, drei Jahren eine Top-Mannschaft entwickeln, die um Titel mitspielen kann", sagt Breitenreiter.

Breitenreiter über Heldt: "Verstehen uns gut, arbeiten vertrauensvoll zusammen."

"Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass wir in den nächsten Spielen nicht der Favorit sind und der Weg steiniger wird. Wollte mir keine Alibis verschaffen", sagt der Trainer.

+++ Abschließendes Gespräch mit Klubbossen +++

Am Wochenende hat Heldt mit dem Aufsichtsrat offenbar Klarschiff gemacht. Heldt: "Habe die Garantie, dass ich die volle sportliche Verantwortung bis zum 30. Juni behalte und Andre und ich die sportlichen Entscheidungen treffen."

+++ "Macht euren Scheiß alleine" +++

Heldt gesteht auf Nachfragen: "Hatte Momente, in denen ich dachte: Macht euren Scheiß doch alleine." Der Manager weiter: "Am Ende steht der Auftrag über allem. War noch nie einer, der vor Verantwortung davon gelaufen bin."

+++ Vorfreude auf BVB +++

Der Trainer verspricht: "Jeder wird brennen, wir werden alles geben. Auch und besonders für die Fans. Wir werden als Einheit auftreten, Moral zeigen und niemals aufgeben."

"Wenn wir das Derby nicht gewinnen, dann pflügen wir wenigstens den Rasen um", sagt Breitenreiter. Heldt entgegnet: "Den Platz machen wir kaputt!"

+++ Trainer kritisiert Hype zu Saisonbeginn +++

"Die Erfolgsgeschichte zu Saisonbeginn hat dazu geführt, dass die Erwartungshaltung zu groß wurde. Ich habe schon damals angekündigt, dass andere Zeiten kommen werden", sagt Breitenreiter.

+++ Breitenreiter zur Heldt-Kritik +++

"Stehe nach wie vor dazu, dass unser Kader nicht so breit ist, wie die der Konkurrenten." Die Ausfälle hat man im Trainerstab offenbar nicht kommen sehen.

+++ Vertrauen in Breitenreiter +++

"Es ist das erste Derby für André Breitenreiter, die Mutter aller Derbys. Ich traue zu, dass André die Mannschaft richtig einstellen kann. Ich freue mich drauf", sagt Heldt in Richtung des Trainers.

+++ Blick auf Dortmund +++

Heldt: "Meine wohl letzten beiden Derbys"

"Müssen das Derby annehmen, sind nicht der Favorit, aber werden einen Fight abliefern, der sich gewaschen hat."

+++ Vertrauen vom Aufsichtsrat +++

Heldt betont, es sei der Will des Aufsichtsrates gewesen, dass er die volle Kontrolle behält.

 "Ich war zu häufig und zu intensiv in den Medien", gesteht der Manager. "Wir brauchen Klarheit und Ruhe."

+++ "Identifiziere mich voll" +++

"Habe mich immer meiner Verantwortung gestellt und identifiziere mich voll mit den Werten des Vereins", sagt Heldt.

+++ Nachfolge beschlossen +++

Heldt: "Es wird nicht einfach und so wie es aussieht, wird es zum 1. Juli 2016 einen neuen Manager geben. Das ist aber nicht mein Thema."

"Ich habe hier einen klaren Auftrag, eine Vernatwortung. Ich bin 100-prozentig loyal zum Verein. Ich habe keinesfalls vor, meine Aufgabe vorzeitig zu beenden."

"Ich bin der zweit-dienstälteste Manager der Bundesliga und stolz darauf, dass ich hier so lange gearbeitet habe. Ich kann nicht einfach so die Brocken hinschmeißeen, weil mir der Wind ins Gesicht bläst."

+++ Heldt bleibt bis Sommer +++

Zu Beginn gleich der Paukenschlag: Heldt wird seinen vertrag bis 30. Juni 2016 erfüllen. Das ist das Ergebnis aus einem Gespräch mit Klubboss Tönnies.

+++ Heldt und Breitenreiter sind da +++

Horst Heldt und Andre Breitenreiter erscheinen im Presseraum. Die PK geht los.

+++ Eberl verteidigt Heldt +++

Gladbachs Manager Max Eberl, den die Knappen ebenfalls als Nachfolger für Heldt im Auge hatten, verteidigt seinen Amtskollegen.

Am Sonntag sagte er im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1: "Ich finde, er hat gute Entscheidungen gefällt. Ich finde, dass er mit Andre Breitenreiter einen spannenden Trainer geholt hat, der in Paderborn schon angedeutet hat, dass in ihm Potential steckt. Er hat mit Johannes Geis einen herausragenden Spieler geholt. Er hat den Kader ein Stück weit neu justiert, er hat mit Leroy Sane wieder einen jungen Spieler dazugenommen, der eine gute Rolle spielt. Den Kader so aufgebaut, dass man nächste Schritte gehen kann."

+++ Kritik an Kader-Zusammenstellung +++

Nicht nur, dass Horst Heldt der enttäuschende sechste Platz in der Vorsaison angelastet wird. Auch in der laufenden Spielzeit muss er sich schon wieder Kritik erwähren.

Trainer Andre Breitenreiter beklagte nach der Heimniederlage gegen Gladbach am Wochenende: "Wir dürfen uns nicht der Realität verschließen. Unser Kader ist nicht so breit aufgestellt wie bei Bayern, Dortmund, Gladbach, Wolfsburg und Leverkusen. Wir haben keine großen Variationsmöglichkeiten."

+++ Gespräch mit Tönnies der Ausschlag? +++

Bereits nach dem Europa-League-Heimspiel gegen Sparta Prag war mit einer Erklärung Heldts gerechnet worden. Dort hatte sich der Manager mit Klubboss Clemens Tönnies zu einem Gespräch getroffen. Offenbar konnten dabei aber nicht alle Details geklärt werden. Eine zweite Unterhaltung solle zeitnah erfolgen, erklärte Heldt damals.

+++ Breitenreiter genervt +++

Der Coach der Königsblauen zeigte sich zuletzt verstimmt, über die anhaltende Unklarheit über die Personalie Heldt. das Thema belaste die Mannschaft, kritisierte Breitenreiter. 

Auch Kapitän Benedikt Höwedes sagte bei SPORT1: "Ich wünsche mir, dass die Sache geklärt wird."

+++ Heldt vor dem Aus +++

Seit Wochen wird darüber spekuliert, dass für Held spätestens am Saisonende Schluss ist bei den Knappen. Medienberichten zufolge soll der Sportvorstand im Sommer durch den Mainzer Manager Christian Heidel ersetzt werden. 

Heldt selbst hat sich bislang bedeckt gehalten, was seine Zukunft angeht. Im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1 sagte der 45-Jährige vor zwei Wochen, er habe seine persönliche Entscheidung bereits getroffen.

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