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Pep Guardiola
Pep Guardiola blickt auf den 12. Bundesliga-Spieltag © Getty Images

Vor dem Heimspiel des FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart am Samstag äußert sich Cheftrainer Pep Guardiola in einer Pressekonferenz.

Nach dem ersten Punktverlust am vergangenen Freitag bei Eintracht Frankfurt will der FC Bayern München im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag (ab 15.00 Uhr im Live-Ticker) wieder drei Zähler einfahren.

In einer kurzen und knackigen Pressekonferent erklärt Cheftrainer Pep Guardiola, warum sein Team noch längst nicht am Optimum angelangt ist. Während die breite Öffentlichkeit nach dem 5:1-Sieg gegen Arsenal mal wieder von den Super-Bayern schwärmte, sprach Guardiola von einem "Desaster" in der zweiten Hälfte. Die Pressekonferrenz zum Nachlesen.

+++ Das war's schon +++

Guardiola steht bereits wieder auf und verabschiedet sich - kurz und schmerzlos!

+++ Badstubers Zukunft +++

"Wir brauchen Innenverteidiger, bis jetzt hatten wir immer nur zwei oder einen mit Jerome. Mir gefällt Badstuber, seine Qualität am Ball, seine Persönlichkeit. Ich will mit ihm arbeiten. Deswegen bleibt er hier und wird nicht verliehen."

+++ "Das war ein Desaster!" +++

"Gegen Arsenal müssen wir mehr den Ball laufen lassen. Das müssen wir verbessern. Da war ein Desaster in der zweiten Hälfte! deshalb sind wir noch nicht bereit, die Champions League zu gewinnen." Da ist er wieder - Pep, der Perfektionist!

+++ Einsatz von Badstuber? +++

"Wenn wir englische Wochen spielen, dann warte ich bis zur letzten Gelegenheit, um meine Entscheidung zu treffen. Deswegen kann ich noch nichts über die Aufstellung sagen."

+++ Gefahr der Unterschätzung? +++

Guardiola glaubt nicht, dass der FC Bayern den VfB unterschätzen wird. Er sagt vielmehr, dass seine Elf gegen Arsenal in der zweiten Hälfte zu viel zugelassen hat. Deswegen gebe es immer noch viele Sachen zu verbessern.

+++ Bayerns Rezept gegen mauernde Gegner +++

Bayerns Cheftrainer wird darüber gefragt, wie man es künftig besser machen will gegen tief stehende Mannschaften. Doch für Guardiola ist der VfB alles andere als eine defensive Mannschaft. Er glaubt, dass beide Teams attackieren und die Fans ein gutes Spiel sehen werden.

+++ Guardiola ist da +++

Bayerns Cheftrainer hat im Medienraum an der Säbener Straße Platz genommen - neben ihm wie immer Mediendirektor Markus Hörwick. Es kann losgehen.

+++ Immer noch nichts +++

Das gespannte Warten auf Guardiola geht weiter. So ganz ungewohnt ist die Verzögerung aber nicht. Schon auf mancher Pressekonferenz zuvor ließ er sich Zeit.

+++ Wo ist Pep? +++

In den 80er-Jahren wurde der Spruch des Langlauf-Kommentators Bruno Morawetz ("Wo ist Behle?") zum geflügelten Wort. Nun wird Guardiola vermisst. Immer noch nichts zu sehen vom spanischen Trainer.

+++ Gleich geht's los +++

Pep Guardiola müsste jeden Moment eintrudeln. Die versammelte Journalistenschar ist bereits anwesend und wird den Bayern-Coach gleich wieder über mögliche Aufstellungen, verletzte Spieler oder die scheinbare Übermacht seines Teams befragen.

+++ Vertrags-Frage nicht erlaubt +++

Lange Zeit versuchten es die Journalisten, dem Star-Trainer bei Pressekonferenzen mit Fragen zu seiner beruflichen Zukunft zu löchern - und bissen immer wieder auf Granit. Nach dem 5:1-Sieg der Bayern gegen Arsenal hatte Guardiola die Nase voll und sagte: "Diese Frage ist nicht erlaubt!"

+++ Ulreich bereut Bayern-Wechsel nicht +++

Trotz weniger Einsatzzeiten hat Torhüter Sven Ulreich seinen Wechsel vom VfB Stuttgart zu Rekordmeister Bayern München nicht bereut.

"Ich bin ein besserer Torwart geworden", sagte Ulreich im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten: "Das Niveau beim FC Bayern ist sensationell hoch. Der Verein ist viel professioneller aufgestellt, als ich gedacht hatte. Alles, wirklich alles, ist dem Erfolg untergeordnet."

+++ Zorniger: "Guardiola ein kluger Kopf" +++

Trainer Alexander Zorniger hat einen mutigen Angriff seines VfB Stuttgart beim FC Bayern angekündigt. "Wir werden nicht 90 Minuten gegen sie verteidigen, weil wir es nicht können", sagte Zorniger auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

"Wir sollten der Situation entgehen, dass sie sich den Gegner hinstellen und warten, bis sie die rechte Gerade auspacken", warnte er vor zu viel Passivität: "Man muss akzeptieren, dass der junge Herr Guardiola ein kluger Kopf ist. Und wir das Pech haben, dass er unglaublich gute Spieler um sich herum hat".

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