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Franck Ribery stand zuletzt im März auf dem Platz
Franck Ribery stand zuletzt im März auf dem Platz © Getty Images

Franck Ribery sieht sich auf dem Weg der Besserung. Der langzeitverletzte Bayern-Superstar nennt sogar einen Zeitrahmen für seine Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Bayern-Superstar Franck Ribery fühlt sich nach seiner langen Verletzungspause auf dem Weg der Besserung.

"Mir geht es gut. Ich spüre zwar noch leicht meinen Knöchel, aber wenn ich warm bin, spüre ich gar nichts mehr", berichtete der Franzose dem kicker.

Er sagte: "Das war die schwerste Zeit meiner Karriere. Es ist hart, wenn du nicht weißt, wann und wie es weitergeht. Aber keine Sorge, ich bin bald wieder der Alte."

"Langsam machen"

Ribery hatte zuletzt im Achtelfinalrückspiel der Champions League gegen Schachtjor Donezk Anfang März für die Münchener gespielt und zog sich dabei eine Sprunggelenksverletzung zu.

Aktuell absolviert er  individuelle Laufeinheiten. Bei seinen Comeback-Plänen will der 32-Jährige aber nichts überstürzen: "Der Körper muss sich ja auch erst wieder an die Belastung gewöhnen. Ich hatte durch den Gips Muskulatur verloren, habe sehr lange pausiert. Da muss man langsam machen", erklärte er.

Während seiner Verletzungspause sprach Ribery selten in der Öffentlichkeit. Bewusst: "Ich musste eine Zeit lang abschalten, zu mir kommen. Ich habe absichtlich nicht mehr gesagt."

"Es gibt keine Garantien"

Zuletzt wurde wenig über Ribery gesprochen, sogar Kritik wegen seiner immer länger werdenden Pause wurde laut. Der Flügelspieler dazu: "Ich habe das registriert. Doch all die Sachen, die gesagt wurden, habe ich ignoriert. Das hat mir nur noch mehr Kraft gegeben, um stark wieder zurückzukommen."

Schon bald will er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen: "Es wäre schön, in zwei, drei Wochen wieder bei der Mannschaft zu sein, um wieder das Gruppengefühl zu bekommen, mit den Jungs zu lachen, Spaß zu haben - das hat mir gefehlt."

Ribery schränkte aber ein: "Es gibt keine Garantien. Wir müssen einen Schritt nach dem anderen machen."

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