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Jörg Schmadtke muss sich in der "Eierkopp-Affäre" verantworten
Jörg Schmadtke (l.) fordert den Videobeweis in der Bundesliga © Getty Images

Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke fordert mit deutlichen Worten den Videobeweis. Auch Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler kann sich eine Testphase vorstellen.

Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln hat sich für die Einführung des Videobeweises ausgesprochen.

"Mich stört, dass einige die Diskussion einfach wegschieben. Ich habe eine andere Auffassung als die, im Millionengeschäft Bundesliga Handtore zu akzeptieren", sagte Schmadtke vor dem Spiel seiner Kölner bei Bayer Leverkusen bei Sky.

Er führte aus: "Ich rede nicht über Situationen, in denen wir 18 Perspektiven brauchen und dann zum Urteil 'wahrscheinlich' kommen. Aber ich könnte hier nicht mit 15, sondern mit 20 Punkten sitzen."

Mögliche Widerstände bei der Einführung sind für Schmadtke kein Argument: "Lassen Sie uns das in der Bundesliga testen. Wo ist das Problem? Wenn der DFB als größter Fußballverband innerhalb der FIFA so ein Modell testet, macht das sicher ein bisschen Druck auf die Herren des IFAB, die das zu entscheiden haben."

Auch Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler könnte zumindest mit einer Testphase leben: "Nach Spieltagen wie in der letzten Woche ist es legitim, sich Gedanken zu machen. Die Diskussion ist berechtigt. Es kann Testphasen bei Jugendspielen oder in der Regionalliga geben, warum nicht?", sagte er bei Sky.

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