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Die Gewerkschaft der Polizei kämpft für einen besseren Schutz der Beamten
Die Gewerkschaft der Polizei kämpft für einen besseren Schutz der Beamten © Getty Images

Nach den Ausschreitungen gewaltbereiter Fußballfans am Wochenende fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) den Staat zu einem besseren Schutz der Beamten auf.

"Die Politik muss endlich ein Zeichen setzen: Wer Polizeibeamte angreift, wird in jedem Fall mit Haft bestraft", sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek.

Beim Bundesligaspiel am Samstagabend zwischen Schalke 04 und Rekordmeister Bayern München (1:3) hatten Randalierer aus dem Umfeld des FC Bayern und des befreundeten Zweitligisten VfL Bochum versucht, den Kassenbereich Nord an der Veltins-Arena zu stürmen. Dabei habe es laut Polizeiangaben "einige Verletzte" gegeben.

Insgesamt kam es zu 196 Freiheitsentziehungen.

Zudem hatten auch Problemfans von Werder Bremen und Hannover 96 bei der Anreise zu den Auswärtsspielen ihres Klubs randaliert.

Angesichts der Terroranschläge von Paris könne man nur Abscheu gegen Menschen empfinden, die ungeachtet der jüngsten Gewalt und ohne Respekt vor den Opfern, sportliche oder politische Ereignisse zum Anlass nehmen, mit größter Brutalität und Menschenverachtung Krawalle auszulösen, sagte Radek.

Die Polizisten würden auch bei Fußballspielen zunehmend "zur Zielscheibe der Gewalt", das sei "nicht länger hinnehmbar".

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