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Trainer Pep Guardiola von Bayern München hat U21-Nationalspieler Joshua Kimmich als leuchtendes Beispiel für seine Superstars erneut in höchsten Tönen gelobt.

"Vielleicht sind die Spieler mal sauer oder enttäuscht", sagte der 44-Jährige über den Konkurrenzkampf im Münchner Luxuskader, "aber dann müssen sie denken wie Joshua Kimmich."

Der 20-Jährige verhalte sich tadellos, obwohl er "sehr unfair" zu ihm sei, gab Guardiola zu.

"Er verdient mehr Minuten, aber es gibt bei ihm kein Beklagen. Er ist in jedem Training Wahnsinn, er war gegen Zagreb Wahnsinn, er war heute Wahnsinn", sagte er nach dem 4:0 (4:0) gegen den VfB Stuttgart, in dem Kimmich bei seinem elften Saisoneinsatz zum dritten Mal durchspielte.

Auf die Einlassung von VfB-Coach Alexander Zorniger, Kimmich könne ja bei seinem Stammverein in Stuttgart mehr Spielzeit bekommen, sagte Guardiola: "Nein, er bleibt hier. Joshua Kimmich ist fast mein Sohn."

Kämpfen wie Kimmich sei "die einzige Lösung", riet Guardiola den Ergänzungsspielern, "die Bundesliga oder den Pokal zu gewinnen ist nicht genug hier. Wir müssen alles gewinnen - und wir brauchen dafür alle, absolut alle Spieler. Wenn sie es nicht verstehen, ist es ihr Problem." 

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