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Rudi Völler lässt sich von Bayer Leverkusens Niederlagen-Serie nicht irritieren und hält zum Trainer. Tortzdem schätzt der Sportchef die Lage als problematisch ein.

Sportchef Rudi Völler vom Bundesligisten Bayer Leverkusen ist trotz der jüngsten Niederlagenserie von den Fähigkeiten von Cheftrainer Roger Schmidt voll überzeugt.

"Wir haben mit Roger Schmidt im vergangenen Jahr eine tolle Saison gespielt, in der er bewiesen hat, welch guter Trainer er ist. Jetzt haben wir ein paar Spiele zu viel verloren. Dass dann Kritik aufkommt, damit müssen wir alle leben", sagte der 55 Jahre alte Weltmeister von 1990 im Bild-Interview.

Der Werksklub hatte zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Folge hinnehmen müssen.

Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert Bayer bei Eintracht Frankfurt. Zuletzt hatte Leverkusen zu Hause 1:2 im rheinischen Derby gegen den Rivalen 1. FC Köln verloren.

Bayer hinkt vor allem in der Bundesliga den eigenen Ansprüchen hinterher.

"Wir haben die Chance, im Pokal zu überwintern und uns aus eigener Kraft noch für das Achtelfinale der Champions League zu qualifizieren. Die Lage in der Liga ist problematischer", konstatierte Völler, "uns fehlen definitiv sechs Punkte." Dafür gebe es Gründe, "wie zum Beispiel zu viele Gegentore nach Standards und ein paar Kleinigkeiten, die im vergangenen Jahr besser funktioniert haben. Klar ist: Wir alle hatten gedacht, wir sind weiter...", so Völler.

Der 90-malige Nationalspieler glaubt, dass Bayer durch die Abgänge von Simon Rolfes, Emir Spahic, Gonzalo Castro und Stefan Reinartz "viel Erfahrung weggebrochen" sei: "Wir hatten gehofft, dass wir das mit der vorhandenen Qualität der Neuen besser auffangen können."

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