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Hoffnungsträger Huub Stevens vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim will nicht als "Defensiv-Prediger" in eine Schublade gesteckt werden.

"Glauben Sie mir: Ich liebe es auch, ein schönes Tor, einen schönen Angriff zu sehen", sagte der Trainer der Kraichgauer dem kicker.

Stevens erklärte aber: "Schöne Spielzüge funktionieren nur mit einer guten Organisation."

Stevens nahm seine Profis zwei Tage vor dem Punktspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in die Pflicht.

"Es geht nicht um elf Individuen, sondern um eine Mannschaft. Die Spieler müssen zeigen, dass sie wollen", meinte der 61-Jährige, der sich am vergangenen Wochenende bei seinem Einstand bei den Kraichgauern mit einer Nullnummer im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln zufrieden geben musste.

Die Aufmerksamkeit von Stevens gilt bei seinem neuen Arbeitgeber zuerst der anfälligen Hintermannschaft.

"Das ist ganz normal und absolut sinnvoll", sagte der Routinier, für den die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive der Schlüssel zum Erfolg ist. "Der perfekte Fußball wurde aber noch nicht gespielt. Als Trainer sind wir alle auf der Suche danach", sagte Stevens und forderte: "Wir wollen mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen."

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